Die komplette Anleitung für deinen Schulalltag
Teacher Companion - kurz TCA - verbindet Schülerverwaltung, Kurse, Kalender, Unterrichtsdokumentation, Noten, Sitzpläne, Klassenleitung, Berichte und verschlüsselte Mehrgeräte-Synchronisierung in einer App.
Update 0.30.2: Neue Funktionen setzen die aktualisierte App und den aktualisierten Server voraus. Die Bereitstellung erfolgt schrittweise; dieser Hinweis bestätigt keine Installation auf deinem Gerät. Die PDF-Anleitung hat weiterhin den älteren Stand 0.28.2 vom 15. September 2026. Für die hier beschriebenen Neuerungen nutze dieses Wiki.
1. Schnellstart
1.1 Erster Start
- Erstelle ein Konto mit E-Mail-Adresse, Anzeigename und einem starken Passwort. TCA benennt das Gerät automatisch.
- Bestätige die E-Mail-Adresse mit dem zugesandten Einmalcode.
- Bestätige jede spätere Passwortanmeldung mit dem E-Mail-Sicherheitscode oder richte eine Authenticator-App ein. Optional kannst du danach einen Passkey für die Anmeldung per Geräteentsperrung einrichten.
- Wähle im Einrichtungsassistenten Bundesland, Schuljahr und Halbjahr.
- Prüfe die Stundenzeiten. Jede Stunde benötigt eine Bezeichnung sowie Beginn und Ende.
- Lies den Schnellguide und schließe die Einrichtung mit Loslegen ab.
- Aktiviere für den persönlichen Einzelmodus die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und sichere den Wiederherstellungsschlüssel als Text oder QR-Code. Für die Schullizenz gelten die getrennten Hinweise in Kapitel 18.
1.2 Empfohlene Reihenfolge für neue Daten
- Schüler manuell anlegen oder per CSV importieren.
- Bei Klassenleitung zuerst Klassen anlegen und Schüler zuordnen.
- Kurse anlegen. Bei Klassenunterricht die passende Klasse auswählen.
- Notenbereiche und Unterrichtsserien einrichten.
- Räume und bei Bedarf Sitzpläne anlegen.
- Eine Testsynchronisierung und eine automatische Sicherung prüfen.
2. Konto und Testphase
2.1 Konto erstellen
Öffne Einstellungen > Konto & Sync und wähle Konto erstellen. In Release-Versionen ist der Produktionsserver fest voreingestellt. Das Passwort wird nicht im Klartext auf dem Server gespeichert. Nach erfolgreicher Registrierung wird ein Bestätigungscode per E-Mail verschickt.
2.2 E-Mail bestätigen
Gib den Code vollständig ein. Codes sind nur begrenzte Zeit gültig. Fordere bei Ablauf einen neuen Code an. Erst nach der Bestätigung ist die Anmeldung abgeschlossen.
2.3 Zwei-Faktor-Anmeldung
Jede neue Anmeldung benötigt nach dem Passwort einen zweiten Faktor. Voreingestellt ist ein achtstelliger, kurzlebiger E-Mail-Sicherheitscode. Unter Einstellungen > Konto & Sync > Zwei-Faktor-Anmeldung kannst du stattdessen eine TOTP-Authenticator-App einrichten. Unterstützt werden standardkonforme Apps wie Google Authenticator, Microsoft Authenticator, Aegis, Authy und 1Password.
Unter Einstellungen > Konto & Sync > Passkeys kannst du nach Bestätigung des aktuellen Passworts einen Passkey anlegen. Danach genügt bei Mit Passkey anmelden die geschützte Geräteentsperrung, etwa Windows Hello, Fingerabdruck, Gesicht oder Geräte-PIN. TCA erhält weder Biometriedaten noch den privaten Schlüssel. Für den KapCorp-Mitarbeiterbereich kann derselbe Passkey statt des zusätzlichen E-Mail-Codes verwendet werden; die zeitliche und rollenbasierte Begrenzung bleibt bestehen. Entferne verlorene oder nicht mehr genutzte Passkeys sofort in derselben Ansicht.
Scanne den angezeigten QR-Code, bestätige einen aktuellen sechsstelligen Code und sichere anschließend die acht einmal verwendbaren Wiederherstellungscodes getrennt vom Gerät. Beim Aktivieren oder Deaktivieren werden andere Sitzungen sicherheitshalber beendet. Ein Passwort-Reset meldet dich nicht automatisch an; danach sind Passwort und zweiter Faktor erneut erforderlich.
2.4 30-tägige Testphase
Die Testphase beginnt serverseitig mit der erfolgreichen E-Mail-Bestätigung und bietet Vollzugriff. Der verbleibende Zeitraum wird in der App angezeigt. Die Testphase ist an das Konto gebunden und beginnt auf einem zweiten Gerät nicht erneut.
2.5 Passwort vergessen
Nutze Passwort zurücksetzen. Der per E-Mail gesendete Einmalcode berechtigt ausschließlich zum Setzen eines neuen Kontopassworts. Er ersetzt nicht den Wiederherstellungsschlüssel für Ende-zu-Ende-verschlüsselte Fachdaten des persönlichen Einzelkontos.
2.6 Geräte verwalten
Jede App- oder Browserinstallation wird automatisch als eigenes Gerät geführt, zum Beispiel „Android-Gerät A1B2C3“. Eine Eingabe des Gerätenamens bei der Anmeldung ist nicht nötig. Bei der ersten erfolgreichen Anmeldung eines neuen oder zuvor widerrufenen Geräts sendet TCA eine Benachrichtigung an die Konto-E-Mail-Adresse. Prüfe diese Mail sofort; warst du es nicht, widerrufe das Gerät und ändere das Passwort.
Nicht mehr verwendete Geräte können in der Geräteverwaltung widerrufen werden. Mit Andere Geräte abmelden bleiben nur die Zugangsdaten des aktuellen Geräts gültig.
2.7 Angemeldet bleiben und E-Mail-Adresse merken
Die Windows-App behält die geschützte Sitzung beim Schließen bei. Eine neue Anmeldung ist erst nach bewusstem Abmelden, Widerruf, Ablauf oder einer sicherheitsbedingten Beendigung nötig. TCA speichert dafür Sitzungsschlüssel, nicht dein Kontopasswort im Klartext.
Im Browser kannst du vor der Anmeldung Auf diesem privaten Gerät angemeldet bleiben aktivieren. Dadurch bleiben Anmeldung und Entschlüsselungsschlüssel für spätere Besuche in diesem Browserprofil gespeichert. Ohne Häkchen gilt die Anmeldung nur für den geöffneten Tab. Nutze diese Option niemals auf Schul-, Leih- oder gemeinsam verwendeten Geräten. Browserbereinigung, Privatmodus oder geänderte Sicherheitsvorgaben können eine erneute Anmeldung nötig machen.
E-Mail-Adresse für die nächste Anmeldung merken ist davon getrennt: Die Adresse kann auch nach dem Abmelden vorausgefüllt bleiben. Dein Browser oder Passwortmanager kann die Passwortspeicherung anbieten; ob und wie er fragt, hängt von seinen Einstellungen ab. Bei einer neuen Anmeldung ist weiterhin der Sicherheitscode erforderlich.
2.8 Windows oder Browser mit dem Handy anmelden
- Wähle auf dem neuen Windows- oder Browsergerät Mit angemeldetem Handy anmelden. Es erscheint ein kurzlebiger QR-Code mit einer Vergleichszahl.
- Öffne auf deinem bereits angemeldeten Handy in TCA Einstellungen > Konto > Anderes Gerät anmelden und aktiviere die Kamera.
- Scanne ausschließlich den QR-Code, den du gerade selbst auf deinem eigenen Zielgerät geöffnet hast. Prüfe Geräteangaben und Vergleichszahl auf beiden Bildschirmen.
- Bestätige die Freigabe auf dem Handy mit einem frischen Authenticator- beziehungsweise E-Mail-Sicherheitscode. Erst danach wird das andere Gerät angemeldet.
Ein QR-Code gilt höchstens drei Minuten und kann nur einmal verwendet werden. Bei Ablauf oder einem nicht übereinstimmenden Vergleichscode brich ab und starte neu. Der QR-Code enthält keinen unverschlüsselten Kontoschlüssel. Der vorhandene Datenschlüssel wird geschützt vom freigebenden Gerät an das neue Gerät übergeben; deshalb musst du ihn bei diesem Vorgang nicht abschreiben.
4. Schüler
4.1 Schüler anlegen
Öffne Schüler und wähle die Aktion zum Anlegen. Pflichtangaben sind Schülernummer, Vorname und Nachname. Weitere Felder umfassen Klasse, Geburtsdatum, Kontakt- und Anschriftdaten, Erziehungsberechtigte, Notizen und ein lokales Foto.
4.2 Schüler suchen
Die Suche berücksichtigt Namen, Schülernummer, Klasse und hinterlegte E-Mail-Adressen. Auf Tablets kann die Liste mehrspaltig erscheinen.
4.3 Schülerdetail
Die Detailansicht bündelt Stammdaten, Kurszugehörigkeiten, Klasse und Leistungsdaten. Kurs- und Klassenbezeichnungen sind anklickbar und öffnen die zugehörige Ansicht. Eine Klasse wird nicht allein durch Freitext in den Stammdaten erzeugt; maßgeblich ist die Zuordnung im Bereich Klassenleitung.
Persönliche Schülerdetails ab 0.30.2: Kurskacheln zeigen die gespeicherten Fach- beziehungsweise Kursfarben. Unter Unterricht wechselst du zwischen Unterrichtsliste und Wochenstundenplan und blätterst wochenweise zurück oder vor. Maßgeblich ist die zum Unterrichtsdatum gültige Kursmitgliedschaft; private Kalendereinträge werden hier nicht angezeigt. Stammdaten und Elternkontakte bleiben in ihrem bisherigen persönlichen Datenbereich.
Schullizenz: Ein Klick auf einen Schüler öffnet dessen Schuldetail mit Stammdaten, Unterricht und Stundenplan. Farbige Unterrichtskacheln öffnen die Kursdetails; auf breiten Displays stehen sie mehrspaltig. Welche Kontaktfelder sichtbar oder bearbeitbar sind, hängt von der aktuellen schulischen Zuordnung ab, nicht vom privaten Einzelkonto. Siehe geschützte Schulprofile.
4.4 CSV-Import
Öffne Einstellungen > Import. Wähle eine UTF-8-CSV-Datei, ordne Spalten zu und prüfe die Vorschau. TCA gleicht vorhandene Schüler primär über die Schülernummer ab. Entscheide vor dem Import, ob die Datensätze nur zentral gespeichert oder direkt einem Kurs beziehungsweise einer Klasse zugeordnet werden.
5. Klassen und Kurse
5.1 Klasse anlegen
Öffne Klasse und lege eine Klasse mit Name, Schuljahr, Klassenleitung, Farbe und optionalen Notizen an. Dieselbe Klasse kann im selben Schuljahr nicht doppelt gespeichert werden.
5.2 Schüler einer Klasse zuordnen
Öffne die Klasse und den Reiter Schüler. Bestehende Schüler können mit Eintrittsdatum zugeordnet oder per CSV importiert werden. Eine historische Entfernung beendet die Mitgliedschaft, löscht aber nicht den zentralen Schülerdatensatz.
5.3 Freier Kurs oder Klassenunterricht
| Art | Verwendung | Schülerbestand |
|---|---|---|
| Freier Kurs | AG, Wahlpflicht, gemischte Lerngruppe | Manuell je Kurs |
| Klassenunterricht | Mathematik, Informatik oder andere Fächer einer Klasse | Automatisch aus der verknüpften Klasse |
5.4 Kurs anlegen
Öffne Kurse, wähle die Kursart und gib Kursname, Fach, Schuljahr, Halbjahr und Farbe an. Die bei der Ersteinrichtung gespeicherten Standardwerte für Schuljahr und Halbjahr werden vorausgefüllt. Für Klassenunterricht muss eine vorhandene Klasse ausgewählt werden.
5.5 Kursmitgliedschaften
Bei freien Kursen fügst du Schüler mit Beitrittsdatum hinzu. Ein Austrittsdatum erhält frühere Unterrichtsdaten, verhindert aber die Anzeige in späteren Stunden.
5.6 Kursdetails in der Schullizenz
Öffne einen Kurs im Schulverzeichnis. Die Detailseite zeigt Fachfarbe, Klassen, zugeordnete Lehrkräfte und bekannte Räume. Mit Schülerliste und Stundenplan wechselst du die Ansicht. Zugeordnete Fach- und Teamlehrkräfte sowie bestätigte Schuladministratoren sehen die aktuelle Schülerliste mit Suche und Klassenfilter. Andere aktive Schulmitglieder erhalten nur freigegebene Kurs- und Stundenplanangaben, keine Schülerliste oder Teilnehmerzahl allein aufgrund eines Planungsrechts.
Kursbelegung bearbeiten steht für den eigenen freien Kurs zur Verfügung. Schüler werden nur aus den dafür freigegebenen Klassen ausgewählt. Bei Klassenunterricht gehört die ganze Klasse automatisch dazu; die Belegung wird dort nicht einzeln geändert.
6. Kalender und Stundenplan
6.1 Ansichten
Der Kalender bietet Monatsansicht, Wochenagenda und Stundenplanraster. Die Monatsansicht zeigt Unterricht, eigene Termine, Ferien und Feiertage. In der Wochenagenda stehen Einträge chronologisch. Der Stundenplan ordnet regelmäßige Stunden nach Wochentag und Stundenzeit.
6.2 Eigene Termine
Lege ganztägige oder zeitgebundene Termine an. Ein Termin kann einem Kurs zugeordnet werden. Mit Unterricht fällt aus werden überschneidende Stunden im Kalender, Kurs und auf der Startseite als abgesagt dargestellt; der Termintitel dient als Begründung.
6.3 Regelmäßige Unterrichtsstunden
Im Kurs legst du Wochentag, erste und letzte Stundenzeit, Gültigkeitszeitraum und optional einen Raum fest. TCA erzeugt die einzelnen Termine und berücksichtigt landesweite Ferien, Feiertage sowie eigene schulfreie Tage.
6.4 Bundesland und Ferien
Das Bundesland wird unter Einstellungen gewählt. TCA lädt landesweite Termine online; für Nordrhein-Westfalen ist zusätzlich eine lokale Rückfallquelle enthalten. Bewegliche Ferientage und schulinterne freie Tage müssen manuell ergänzt werden.
6.5 Stundenzeiten
Jede Stundenzeit hat Bezeichnung, Beginn, Ende und Reihenfolge. Diese Daten sind serverautoritativ: Bei einem Konflikt übernimmt TCA den neuesten Serverstand vollständig, damit alle Geräte dasselbe Raster verwenden.
7. Unterricht erfassen
7.1 Stunde öffnen
Öffne eine Unterrichtsstunde aus Übersicht, Kalender oder Kurs. Oben stehen Datum, Zeit, Bewertungsbereich und Raum. Darunter erscheint die Schülerliste.
7.2 Anwesenheit
Für jeden Schüler stehen anwesend, verspätet, fehlt entschuldigt, fehlt unentschuldigt und nicht bewerten zur Verfügung. Auf dem Handy kann nach rechts für „verspätet“ und nach links zur Fehlstatusauswahl gewischt werden. Fehlende Schüler tragen direkt neben dem Namen ein rotes Viereck und bleiben zusätzlich durch Statussymbol und Text erkennbar.
7.3 Verspätung
Bei Verspätung wird die Ankunftszeit gespeichert. Die aktuelle Uhrzeit kann per Wischaktion übernommen und im Detaildialog korrigiert werden.
7.4 Fehlendes Material
Öffne das Materialsymbol eines Schülers. Wähle eine Vorlage oder trage eigenes Material ein, etwa „Geodreieck fehlt“. Beim Speichern wird jeder neue Eintrag automatisch zu einer auswählbaren Vorlage. Das Kreuz an einer Vorlage entfernt nur die Vorlage; bereits dokumentierte historische Materialeinträge bleiben bestehen. Ein ausgewählter Eintrag kann im selben Dialog wieder entfernt werden.
7.5 Bemerkung und Stundeninhalt
Schülerbezogene Bemerkungen werden am einzelnen Schüler gespeichert. Die allgemeine Stundenbemerkung beziehungsweise der Unterrichtsstoff gilt für die gesamte Stunde.
7.6 Alle anwesend
Die Aktion Alle anwesend setzt die sichtbare Lerngruppe gesammelt auf anwesend. Prüfe vorher, ob bereits eingetragene Fehlzeiten überschrieben werden sollen.
8. Noten
8.1 Notenbereiche
Lege im Kurs Bereiche wie schriftlich, mündlich oder sonstige Mitarbeit mit Gewichtung an. Vorlagen können wiederkehrende Strukturen beschleunigen.
8.2 Noteneingabe
Eine Unterrichtsstunde kann einem Notenbereich und einem Standardgewicht zugeordnet werden. Je Schüler lassen sich Note und abweichendes Gewicht erfassen. Nicht bewertete oder entschuldigt fehlende Schüler erhalten keine Note.
8.3 Unentschuldigtes Fehlen
Die optionale Kursregel kann bei einem unentschuldigten Versäumen einer bewerteten Stunde automatisch die Note 6 setzen. Aktiviere diese Regel nur, wenn die schulische und rechtliche Regelung für den konkreten Leistungsnachweis passt.
8.4 Übersicht
Die Kursauswertung berechnet Ergebnisse aus den gespeicherten Einzelnoten und Gewichten. Kontrolliere vor Zeugnissen stets die verwendeten Kategorien, Gewichte und schulrechtlichen Vorgaben.
9. Räume und Sitzpläne
9.1 Raum anlegen
Ein Raum besitzt Name beziehungsweise Raumnummer und eine Platzkonstellation. Reihen, U-Form, Tischgruppen und freie Rasterfelder stehen als Layouts zur Verfügung.
9.2 Raumkonstellation wiederverwenden
Die physische Konstellation gehört zum Raum und kann von mehreren Kursen genutzt werden. So müssen Tischpositionen nicht für jeden Kurs neu gezeichnet werden.
9.3 Kursbezogene Sitzordnung
Die Zuordnung der Schüler zu den Plätzen bleibt pro Kurs und Raum bestehen. Unterrichtet derselbe Kurs später erneut im selben Raum, wird seine Sitzordnung wieder geöffnet.
9.4 Plätze zuordnen
Tippe einen Platz an oder ziehe Schüler per langem Drücken. Belegte Plätze können getauscht werden. Nicht zugeordnete Schüler bleiben in einer separaten Liste sichtbar.
10. Klassenleitung
10.1 Dashboard
Das Klassendashboard zeigt Schülerzahl, unentschuldigte Fehlzeiten, offene Listenpunkte, offene Beträge und anstehende Gesprächsfolgetermine.
10.2 Zentrale Fehlzeiten
Die Klassenansicht sammelt Fehlzeiten aus allen Kursen der Klasse. Statusänderungen wirken auf den zugrunde liegenden Unterrichtseintrag.
10.3 Klassenlisten und Checklisten
Erstelle Listen für Rückläufe, Einverständniserklärungen, Bücher, Ausflüge oder beliebige Aufgaben. Pro Schüler stehen Häkchen, Freitextwert, Bemerkung und Abschlussdatum zur Verfügung.
10.4 Finanzen
Ein Finanzvorgang enthält Sollbetrag pro Schüler, optionales Gesamtbudget, Fälligkeit und Status. Erfasse Zahlungen pro Schüler sowie gemeinsame Ausgaben. TCA zeigt offene Beträge und Kassenstand. Geldbewegungen müssen mit den schulischen Kassen- und Datenschutzregeln abgestimmt werden.
10.5 Elterngespräche
Protokolle enthalten Datum, Anwesende, Anlass oder Vorfall, Protokollführung und Mitschrift. Maßnahmen, Fristen, Folgetermin und interne Notiz sind optional. Prüfe vor Weitergabe, welche internen Angaben nicht in ein externes Dokument gehören.
11. Berichte und Export
11.1 Kursberichte
Wähle Zeitraum und Inhalte: Gesamtnote, Einzelnoten, Fehlzeiten, Verspätungen, fehlendes Material sowie optional Kontakt- und Anschriftdaten.
11.2 Formate
| Format | Geeignet für | Hinweis |
|---|---|---|
| Drucken und unveränderte Weitergabe | Layout vor Versand prüfen | |
| CSV | Weiterverarbeitung und Import | UTF-8, Semikolon, Excel-kompatibel |
| Excel | Tabellarische Auswertung | Formeln und Filter nach Export ergänzbar |
| Word | Redaktionelle Nachbearbeitung | Inhalt kann nachträglich verändert werden |
11.3 Klassenleitungsberichte
Gesprächsprotokolle können einzeln exportiert werden. Der erweiterte Klassenbericht bündelt Fehlzeiten, Listen, Finanzen und Gespräche abhängig von der Auswahl.
12. Synchronisierung im persönlichen Einzelmodus
12.1 Automatischer Abgleich
Bei aktiviertem Konto synchronisiert TCA beim Start, bei Rückkehr in die App und während aktiver Nutzung regelmäßig. Lokale Änderungen funktionieren offline und werden später übertragen, solange die serverseitige Zugangsberechtigung gültig ist.
12.2 Ende-zu-Ende-Verschlüsselung
Im persönlichen Einzelmodus werden Fachinhalte auf dem Gerät mit AES-256-GCM verschlüsselt. Der Server speichert verschlüsselte Nutzdaten und technisch notwendige Metadaten wie Datensatztyp, Schlüssel, Version, Zeitpunkt, Löschstatus und Größe. Für gemeinsam verwaltete Schuldaten gelten die gesonderten Hinweise zur Schullizenz in Kapitel 18.
12.3 Wiederherstellungsschlüssel auf ein neues Gerät übertragen
- Öffne auf dem vorhandenen Gerät den Wiederherstellungsschlüssel.
- Zeige den QR-Code nur dem eigenen neuen Gerät oder kopiere den Text sicher.
- Melde das neue Gerät beim selben Konto an.
- Scanne den QR-Code mit der Kamera oder füge den bearbeitbaren Schlüssel ein.
- Prüfe den Fingerabdruck und starte den Abgleich.
12.4 Konflikte
Konflikte zeigen lokalen und serverseitigen Stand. Wähle einzelne, mehrere oder alle Einträge und entscheide gesammelt Server übernehmen oder Lokal behalten. Stundenzeiten sind eine Ausnahme: Hier gilt stets der neueste Serverstand vollständig, damit Geräte dasselbe Zeitraster verwenden.
13. Sicherungen im persönlichen Einzelmodus
13.1 Automatische Serversicherungen
Nach erfolgreicher Synchronisierung erstellt TCA höchstens einmal innerhalb von 24 Stunden eine clientseitig verschlüsselte Sicherung. Die neuesten 14 automatischen Sicherungen werden aufbewahrt.
13.2 Manuelle verschlüsselte Sicherung
Eine manuelle Sicherung wird mit einem separaten Sicherungspasswort verschlüsselt. Merke dir dieses Passwort; es wird nicht auf dem Server gespeichert. Wenn der Passwortdialog abgebrochen wird, wird keine Sicherung erstellt und die App bleibt unverändert.
13.3 Wiederherstellen
Eine Wiederherstellung ersetzt die lokalen Fachdaten durch den Stand der gewählten Sicherung. Bestätige die Warnung erst nach Prüfung von Datum und Quelle. Anschließend werden Ansichten und Synchronisierungsstand neu aufgebaut.
13.4 Unterschied der Schlüssel
| Geheimnis | Zweck | Bei Verlust |
|---|---|---|
| Kontopasswort | Anmeldung | Per E-Mail zurücksetzbar |
| Wiederherstellungsschlüssel | Entschlüsseln von Sync und automatischen Sicherungen | Nicht serverseitig zurücksetzbar |
| Sicherungspasswort | Manuelle TCB-Sicherung | Die betreffende Datei bleibt unlesbar |
Schlüssel verloren: Schul-Notfallzugang
Ab Version 0.22.1 gibt es einen begrenzten Notfallweg für aktive Schulkonten. Er öffnet nur den zentralen Schulbereich. Persönliche Synchronisierung, automatische Sicherungen und Inhalte privater Termine bleiben ohne den ursprünglichen Wiederherstellungsschlüssel gesperrt. Es werden keine Schlüssel ersetzt oder Daten gelöscht.
- Melde dich normal mit dem betroffenen Konto und deinem Sicherheitscode an. Öffne bei der Schlüsselmeldung Schlüssel verloren?.
- Kontaktiere den KapCorp-Support. Der Inhaber kann im Mitarbeiterportal unter Kunden > Kundendetails > Schul-Notfallzugang eine Freigabe erteilen. Die zusätzliche Mitarbeiterbestätigung darf dabei höchstens fünf Minuten alt sein.
- Aktualisiere in TCA den Freigabestatus. Bestätige selbst mit einem frischen E-Mail- oder Authenticator-Code und bestätige den Hinweis zu gesperrten privaten Daten.
- Die Freigabe ist innerhalb von 24 Stunden genau einmal einlösbar. Der Notfallzugang gilt danach höchstens sieben Tage auf dem bestätigten Gerät. Normale Schulrollen und die Laufzeit der Schullizenz ändern sich nicht.
Die Freigabe ist widerrufbar und wird regelmäßig geprüft. Bei ungeklärter Verbindung, Kontowechsel oder Ablauf wird der Notfallbereich gesperrt. Wenn ein anderes eigenes Gerät noch angemeldet ist und den passenden Schlüssel besitzt, verwende bevorzugt dessen QR-Geräteanmeldung. Eine vollständige Wiederherstellung eines persönlichen Einzelkontos ist mit der Supportfreigabe nicht möglich.
14. Abonnement und Zahlung
14.1 Tarif wählen
Während oder nach der Testphase kann ein Monatsabonnement oder ein Jahreszugang gewählt werden. Das Monatsabonnement verlängert sich monatlich bis zur Kündigung; der Jahreszugang endet nach zwölf Monaten automatisch. Der verbindliche Preis und verfügbare Zahlungsarten werden vor Abschluss auf der Zahlungsseite beziehungsweise im jeweiligen App-Store angezeigt.
14.2 Zahlungsarten
Bei Direkt-, Browser- und Windows-Vertrieb verwendet TCA eine sichere, gehostete Mollie-Checkout-Seite. Angezeigt werden nur die für Händlerprofil, Land, Gerät und Browser verfügbaren Zahlungsarten. TCA speichert keine Karten-, Bank- oder Online-Banking-Daten.
Bei einer Veröffentlichung über Google Play werden digitale App-Abonnements gemäß den dort geltenden Regeln über Google Play Billing beziehungsweise ein ordnungsgemäß angemeldetes alternatives Programm verkauft. Die im Store angezeigten Bedingungen sind maßgeblich.
14.3 Nach fehlgeschlagener Zahlung
Für vorübergehende Zahlungsprobleme besteht eine kurze Kulanzfrist. Aktualisiere danach den Status. Lokale Daten werden bei Ablauf der Testphase oder eines Abonnements nicht gelöscht.
14.4 Rechnungen und Kündigung
Öffne Abonnement und Rechnungen verwalten. Beim Direktvertrieb führt die App in das sichere TCA-Kundenkonto, bei Store-Käufen in die Abonnementverwaltung des Stores. Eine Kündigung beendet normalerweise die automatische Verlängerung; der Zugriff bleibt bis zum bezahlten Periodenende bestehen.
15. Einstellungen
Das Hauptmenü enthält jetzt Weiteres. Dort liegen Meine Daten (Planungswünsche, Abwesenheiten, Stundenkonto und Mehrarbeit), bei entsprechender Berechtigung Zentrale Schulplanung und Offene Stunden & Vertretung sowie Einstellungen. Unter Einstellungen > Design kannst du die Reihenfolge der Hauptmenüpunkte ändern.
Im Schulkonto stammen Fächer, Kurse, Schüler, Klassen, Zeiten und Ferien aus der zentralen Verwaltung. Die persönlichen Bearbeitungs- und Importdialoge werden dort nicht angeboten. Zum Wechseln der Schule oder des Kontos öffnest du Weiteres > Einstellungen > Konto & Sync. Einen direkten Wechsel in eine persönliche Ansicht gibt es im Schulmodus nicht.
- Bundesland: Ferien- und Feiertagsquelle wählen und aktualisieren.
- Stundenzeiten: Raster für Kalender und Unterrichtsserien bearbeiten.
- Schulfreie Tage: bewegliche Ferien und schulinterne Ausnahmen ergänzen.
- Design: Modus, Farben, Schriftgröße und Startseitenlayout.
- Konto & Sync: Anmeldung, Geräte, Verschlüsselung, Konflikte, Sicherungen und Abonnement.
- Import: Schülerdaten per CSV übernehmen.
- Lizenzen: Hinweise zu allen eingebundenen Open-Source-Paketen.
16. Sicherheit und Datenschutz
16.1 Geräteschutz
Lokale Datenbanken und Schlüssel werden nach Konto und Server getrennt. Beim Kontowechsel werden offene Unterseiten geschlossen und nur der passende Datenbereich geöffnet. Ein älterer gemeinsamer Datenbestand wird nicht automatisch übernommen, sondern bleibt verschlüsselt erhalten. Nicht synchronisierte Altbestände müssen dem ursprünglichen Konto ausdrücklich und geprüft zugeordnet werden; sie dürfen nicht in ein fremdes Konto importiert werden.
Nutze Bildschirmsperre, aktuelle Sicherheitsupdates und verschlüsselte Gerätespeicherung. Teile ein entsperrtes Gerät nicht mit Schülern. Entferne verlorene Geräte umgehend aus der Geräteverwaltung.
16.2 Datensparsamkeit
Speichere nur Daten, die für den schulischen Zweck erforderlich und zulässig sind. Freitextnotizen sollten sachlich, überprüfbar und frei von unnötigen sensiblen Angaben sein.
16.3 Rechtsgrundlage und Schulvorgaben
Die technische Verschlüsselung ersetzt keine rechtliche Freigabe. Prüfe die Vorgaben des Bundeslands, Schulträgers, Datenschutzbeauftragten und Dienstgerätemanagements. Bei Unsicherheit keine echten personenbezogenen Daten eintragen.
16.4 Exporte
PDF-, CSV-, Excel- und Word-Dateien sind nach dem Export nicht mehr durch die TCA-Datenbankverschlüsselung geschützt. Lösche temporäre Exporte nach dem vorgesehenen Zweck.
17. Fehlerhilfe
17.1 Neu gespeicherte Daten sind nicht sichtbar
Nutze die Aktualisieren-Aktion der Ansicht. Bleibt der Eintrag unsichtbar, prüfe Filter, Zeitraum, Mitgliedschaftsdatum und Synchronisierungsstatus.
17.2 Synchronisierung schlägt fehl
- Internetverbindung und korrekte Gerätezeit prüfen.
- Unter Konto & Sync den Kontostatus aktualisieren.
- Offene Konflikte bearbeiten.
- Bei einem neuen Gerät den richtigen Wiederherstellungsschlüssel erneut scannen.
- Fehlermeldung und Zeitpunkt für den Support notieren, aber keine Schülerdaten ungeschützt versenden.
17.3 QR-Code wird nicht erkannt
Erhöhe Bildschirmhelligkeit des Quellgeräts, halte beide Geräte ruhig und zeige den vollständigen QR-Code mit weißem Rand. Alternativ kann der Schlüssel manuell eingefügt und bearbeitet werden.
Wähle zunächst Kamera aktivieren. Im Browser muss TCA direkt über die sichere HTTPS-Adresse geöffnet sein. Erlaube den Kamerazugriff in den Website-Einstellungen; bei früherer Ablehnung erscheint nicht zwingend noch einmal ein Dialog. Auf Windows prüfst du zusätzlich Datenschutz & Sicherheit > Kamera > Desktop-Apps den Zugriff auf die Kamera erlauben. Windows zeigt bei Desktop-Apps nicht immer eine eigene Rückfrage.
Wenn keine Kamera erkannt wird, schließe eine Webcam an. Schließe Programme, die die Kamera bereits exklusiv verwenden, und wähle Erneut versuchen. Bei mehreren Kameras gibt es Kamera wechseln. Die QR-Erkennung läuft lokal; Bilder werden nicht an den Server gesendet. Die Windows-Kamera verarbeitet Einzelbilder ausschließlich im Arbeitsspeicher, ohne Fotos im Bilderordner anzulegen.
17.4 Zahlung abgeschlossen, App bleibt gesperrt
Kehre zur App zurück und wähle Status aktualisieren. Prüfe, ob Kauf und Anmeldung dasselbe Konto betreffen. Store-Zahlungen können kurz benötigen, bis der Store den Beleg bestätigt.
17.5 Darstellungsproblem oder abgeschnittener Inhalt
Prüfe Hoch- und Querformat sowie eine kleinere TCA-Schriftgröße. Melde Gerät, Android-Version, TCA-Version, Ansicht und einen Screenshot ohne personenbezogene Daten.
17.6 Passkey-Einrichtung wird nicht abgeschlossen
Das Öffnen des Passwortmanagers bedeutet noch nicht, dass der Passkey gespeichert wurde. Warte auf die Bestätigung in TCA. Ab 0.30.2 unterscheidet TCA unter anderem einen nicht eingerichteten Anbieter, fehlende Anbieteranmeldung, ein nicht erreichbares Synchronisierungskonto, einen bereits vorhandenen Passkey sowie abgebrochene oder nicht lesbare Antworten.
- Prüfe, ob Geräteentsperrung und Passkey-Anbieter beziehungsweise Passwortmanager eingerichtet sind und ob du dort angemeldet bist.
- Lies die konkrete TCA-Meldung und versuche den Vorgang nach der beschriebenen Korrektur erneut. Ein Abbruch zählt nicht als erfolgreiche Einrichtung.
- Du kannst die optionale Einrichtung ausdrücklich überspringen und später unter Konto & Sync → Passkeys nachholen. Die übrigen Anmeldeschutzmaßnahmen bleiben bestehen.
- Falls nur
PK-NATIVEerscheint, notiere Diagnosecode, TCA-Version, Gerät und Zeitpunkt. Das ist ein allgemeiner Fehlercode, kein Beweis für eine bestimmte Ursache. Keine Passwörter, Wiederherstellungsschlüssel oder vollständigen Passwortmanager-Antworten an den Support schicken.
Die Hinweise ändern weder Serverprüfung noch Kontobindung oder Anmeldefaktoren. Ein erfolgreicher Test im Programmcode garantiert keinen erfolgreichen Passkey-Durchlauf auf jedem Gerät.
17.7 Viele offene Zuweisungen im Planentwurf
Prüfe zuerst Zentrale Schulplanung → Konfiguration → Zeitfenster. Ein Import von Fächern und Kursen erzeugt keine Schulzeiten. Ohne passende Unterrichtsfenster kann auch bei vollständigen Lehrkraft- und Raumdaten keine Unterrichtsstunde zugeteilt werden. Reine Pausenfenster genügen nicht. Für jede benötigte Zykluswoche und Blocklänge müssen passende zusammenhängende Unterrichtsfenster vorhanden sein.
Der Entwurf bündelt Probleme nach Unterricht und Ursache. Öffne den angebotenen Verweis zur passenden Konfiguration und kontrolliere etwa Fachbefähigung, verbindliche Sperre, Raumkapazität oder Belegung. Die Anzahl abgelehnter Kombinationen ist nicht die Zahl ausgefallener Schulstunden. Technische Kennungen bleiben bei Bedarf ausklappbar. Ein erreichtes Suchlimit beweist nicht, dass kein gültiger Plan existiert; harte Regeln werden deshalb nicht aufgehoben.
18. Schullizenz
18.1 Unterschied zur Einzellizenz
Die Einzellizenz bleibt ein persönlicher, eigenständig verwalteter TCA-Arbeitsbereich. Die Schullizenz ist ein davon getrennter Schulmandant mit zentral vorgegebenen Stammdaten, festen Rollen und serverseitig geprüften Berechtigungen. Daten verschiedener Schulen werden logisch getrennt; persönliche Konten dürfen nicht geteilt werden.
18.2 Rollen und Zuständigkeiten
| Rolle | Darf verwalten | Darf dokumentieren |
|---|---|---|
| Schuladministrator | Lehrkräfte, Kürzel, Klassen, Schüler, Kurse, Unterrichtszeiten, Ferien, schulfreie Tage, Stundenpläne, Zuordnungen und Lizenzplätze | Schulweite Einsicht und zulässige Korrekturen nach Berechtigungskonzept |
| Planungsberechtigte Lehrkraft | Planungskonfiguration und Entwürfe im zugewiesenen Schulbereich; Veröffentlichung nur mit zusätzlichem Recht | Eigene Unterrichtsdokumentation; keine allgemeine Vergütungsverwaltung allein durch Planungsrecht |
| Lehrkraft | Keine zentralen Stammdaten; nur die eigenen persönlichen Einstellungen | Unterrichtsstoff, Hausaufgaben, Anwesenheit und Verspätung in den zugewiesenen eigenen Stunden |
| Klassenleitung | Wie Lehrkraft, ergänzt um die zugewiesene Klasse | Klassenbezogene Dokumentation sowie Klassenbuch-PDF für den zulässigen Zeitraum |
18.3 Datenschutzkonformer Start
- Schullizenz und zulässige Nutzerzahl vertraglich festlegen.
- Vertrag zur Auftragsverarbeitung durch eine vertretungsberechtigte Stelle abschließen.
- Rechtsgrundlage, Lösch- und Archivfristen, Endgerätefreigabe, Rollen sowie erforderliche Datenschutz-Folgenabschätzung durch Schule beziehungsweise Schulträger dokumentieren.
- Mindestens zwei geeignete Schuladministratoren bestimmen, sofern die Organisation dies ermöglicht, und deren Konten mit persönlicher E-Mail-Adresse absichern.
- Zunächst nur Testdaten importieren, Rollen und Mandantentrennung prüfen und den Produktivstart freigeben.
18.4 Empfohlene Importreihenfolge
- Unterrichtszeiten, Schuljahr, Halbjahr, Ferien und schulfreie Tage einrichten.
- Lehrkräfte mit eindeutigem Kürzel und persönlicher dienstlicher E-Mail-Adresse importieren.
- Klassen und Klassenleitungen importieren.
- Schüler mit innerhalb der Schule eindeutiger ID und Klassenzuordnung importieren.
- Kurse samt Lehrkraft-, Klassen- und Schülerzuordnung importieren.
- Verbindlichen Stundenplan importieren und die serverseitige Zusammenfassung auf Fehler prüfen.
Importe werden als zusammengehöriger Vorgang geprüft. Ungültige Referenzen, doppelte Kürzel beziehungsweise IDs oder widersprüchliche Zuordnungen müssen korrigiert werden, bevor die Daten freigegeben werden. Der Serverstand ist für zentral verwaltete Schulstammdaten verbindlich.
18.5 Lehrkräfte einladen
Nach dem Import sendet TCA an jede Lehrkraft eine persönliche Einladung. Die E-Mail enthält kein Passwort, sondern einen zufälligen, nur einmal verwendbaren und zeitlich begrenzten Aktivierungslink. Die Lehrkraft legt ihr Passwort selbst fest, bestätigt die Anmeldung mit dem zweiten Faktor und erhält ausschließlich die zugewiesenen Klassen, Kurse und Stunden.
18.6 Laufender Schulbetrieb
Die Lehrkraft öffnet die jeweilige Stunde und erfasst mindestens Anwesenheit und Unterrichtsstoff; Hausaufgaben und Verspätungen können ergänzt werden. Schuladministration und berechtigte Planer verwalten die Unterrichtsstammdaten zentral. Lehrkraftzugänge, Einladungen und Verwaltungsrechte bleiben der Schuladministration vorbehalten. Planer benötigen für Änderungen am verbindlichen Zeit- oder Stundenplan zusätzlich das Veröffentlichungsrecht. Änderungen der Klassenzugehörigkeit werden in verbundenen Klassenunterrichten automatisch berücksichtigt.
Die Schulübersicht zeigt fehlenden Unterrichtsstoff und noch nicht kontrollierte Anwesenheit im ausgewiesenen Prüfzeitraum von 42 Tagen. Nicht verfügbare Prüfstände werden nicht als erledigt gewertet. Im Kalender stehen Tag, Woche und Stundenplan zur Wahl. Die farbige Gesamtansicht passt sich dem Display an; durch Antippen öffnest du Details. Über Andere Schulstundenpläne lassen sich veröffentlichte Pläne nach Lehrkraft, Klasse, Kurs oder Raum anzeigen.
Private Termine und Planungsmeldungen
Unter Kalender > Private Termine kannst du eigene Termine anlegen, bearbeiten und löschen. Titel und Notizen werden Ende-zu-Ende-verschlüsselt; andere Lehrkräfte und Planer bekommen diese Inhalte nicht angezeigt. Mit Zeit an die Planung melden wird nur das Zeitintervall als Nichtverfügbarkeit berücksichtigt und eine neutrale E-Mail an zuständige Planer vorgemerkt. Die E-Mail enthält keine Elternnamen, Termintitel oder Notizen. Ohne dieses Häkchen bleibt der Termin ohne Planungsmeldung.
Bereits veröffentlichte Vertretungen werden beim Löschen eines Termins nicht automatisch zurückgenommen. Dokumentierter Unterricht ist geschützt; bei einem Prüfkonflikt bleibt der bisherige Stand erhalten. Ein vorgemerkter E-Mail-Versand ist keine Zustellgarantie. Bei kurzfristigen Änderungen gelten zusätzlich die vereinbarten schulischen Meldewege.
Schüler im eigenen Kurs auswählen (ab 0.30.0)
Öffne Kurse → eigener Kurs → Schüler im Kurs auswählen. Als zugeordnete Fach- oder Teamlehrkraft kannst du Schüler aus den von der Administration für diesen Kurs freigegebenen Klassen suchen, anhaken und ausdrücklich speichern. Klassenüberschriften helfen bei der Auswahl. Der Server prüft Rechte, aktuellen Datenstand sowie Raum- und Schülerkonflikte in veröffentlichten Plänen. Bei einer Ablehnung bleibt die bisherige Belegung erhalten. Für echten Klassenunterricht ist die gesamte Klasse verbindlich; die Einzelwahl ist dort gesperrt. Frühere dokumentierte Unterrichtseinträge werden durch einen späteren Kurswechsel nicht umgeschrieben.
Schul- und Planungsdaten bereinigen (ab 0.30.0)
Nur bestätigte Schuladministratoren öffnen Stammdaten → Schul- und Planungsdaten bereinigen. Zuerst Kategorien auswählen, dann die Vorschau mit betroffenen Anzahlen, Abhängigkeiten und Sperrgründen lesen. Erst nach bewusster Bestätigung und Eingabe von SCHULDATEN BEREINIGEN kann die Aktion ausgeführt werden. Eine zwischenzeitliche Datenänderung verlangt eine neue Vorschau. Konten, Schullizenz und Zugänge bleiben erhalten. Kurse und Klassen werden archiviert; geschützte Unterrichtsdaten und Veröffentlichungen werden nicht gelöscht. Dies ersetzt keine schulische Entscheidung über Aufbewahrungsfristen.
Geschützte Schulprofile und Elternkontakte
Ergänzende Schulstammdaten werden ab 0.30.2 ausdrücklich für die aktuelle Schule erfasst. Leere Felder bedeuten, dass für diese Schule noch nichts hinterlegt wurde. TCA liest dafür keine Schülerdaten aus einem zuvor angemeldeten persönlichen Konto und übernimmt diese nicht automatisch.
- Aktuell unterrichtende Fach- und Teamlehrkräfte: dürfen die freigegebenen Kontaktangaben ihrer zugeordneten Schüler lesen, einschließlich Schul-E-Mail und Elternkontakt. Anschrift und Geburtsdatum werden nicht allein durch die Fachlehrerzuordnung freigegeben.
- Klassenleitung der zugewiesenen Klasse: darf die unterstützten zusätzlichen Stammdaten und Kontakte lesen und bearbeiten.
- Bestätigte Schuladministration: darf diese Schulprofile nach erneuter Bestätigung des Verwaltungszugangs lesen und bearbeiten.
- Planungsrechte allein: geben keinen Zugriff auf geschützte Profile oder Elternkontakte. Die Sichtbarkeit eines Stundenplans ist kein Zugriff auf die gesamte Schülerakte.
Unter Stammdaten & Kontakte bearbeiten nur erforderliche dienstliche Angaben eintragen. Leere Felder entfernen bisherige Angaben bei der bestätigten Speicherung. Bei einem Versionskonflikt den aktuellen Stand neu laden und erneut prüfen. Keine Diagnosen, Gesundheitsunterlagen oder vertraulichen Freitextnotizen eintragen. Schulprofile werden serverseitig mit Rollen- und Mandantentrennung verarbeitet; sie sind nicht Teil der persönlichen Ende-zu-Ende-Verschlüsselung.
18.7 Klassenbuch und Schuljahresende
Klassenleitungen und berechtigte Schuladministratoren erzeugen das Klassenbuch als PDF nur für ihre freigegebenen Klassen und Zeiträume. Vor dem Archivieren sind Vollständigkeit, Berichtigungen, schulrechtliche Aufbewahrungsfrist, sicherer Ablageort und anschließende Löschung unnötiger Arbeitskopien zu prüfen. Beim Ausscheiden einer Lehrkraft wird deren Schulzugang gesperrt; persönliche lokale Exporte und Altgeräte sind nach dem Löschkonzept zu bereinigen.
18.8 Leistung bei großen Schulen
TCA lädt große Lehrkraft- und Unterrichtslisten seitenweise und Tagesdaten nur für den gewählten Zeitraum. Verwende präzise Filter und vermeide unnötig große Freitext- oder Bildimporte. Bei schwächerer Hardware bleiben die zentralen Daten serverseitig paginiert; die Oberfläche passt sich an Handy, Tablet, Browser und Windows an.
18.9 Sichere Importbeispiele zum Ausprobieren
Diese frei erfundenen Beispieldaten sind getrennt von produktiven Schülerdaten zu verwenden. Jede CSV enthält genau 20 Datensätze, UTF-8 mit BOM und Semikolon als Trennzeichen. Die Lehrkraft-Adressen unter example.invalid sind absichtlich nicht zustellbar.
Ausführliche Importanleitung herunterladen. Für den Schul-Testsatz zuerst die Lehrkräfte-CSV, dann die JSON-Stammdaten und zuletzt die Schüler-CSV importieren. Nur der Schuladministrator darf dies tun. Für 20 Lehrkräfte und den vorhandenen Admin werden bis zu 21 Lizenzplätze benötigt.
19. Stunden- und Vertretungsplanung
19.1 Lehrkraft und Planungsverwaltung bleiben getrennt
Der Schulplaner ist Teil der Schullizenz, aber kein allgemeines Lehrkraft-Menü. Ohne ausdrücklich zugewiesenes Planungsrecht siehst du deinen Unterricht, deine Aufsichten, Bereitschaften und eigenen Planungswünsche. Die Schuladministration kann ausgewählten Personen Planungsrechte geben. Das Recht, einen Entwurf zu veröffentlichen, wird zusätzlich vergeben. Auch die Verwaltungsansicht und Schreibzugriffe werden vom Server geprüft; ein ausgeblendetes Menü allein ist keine Sicherheitsgrenze.
Öffne den Schulbereich und bestätige bei Bedarf deinen Verwaltungszugang erneut. Plane mit deinem persönlichen Konto, nicht mit einem gemeinsam benutzten Admin-Passwort. Ein bloßes Planungsrecht berechtigt nicht zur schulweiten Vergütungsprüfung.
19.2 Planung vorbereiten
- Schulstammdaten mit eindeutigen Lehrkraft-, Klassen-, Kurs- und Schülerkennungen importieren und prüfen.
- Unterrichtsfenster, Schuljahr, Ferien, schulfreie Tage und den tatsächlichen Planungszeitraum festlegen.
- Gebäude, Räume mit Kapazität und Ausstattung, Aufsichtsbereiche und erforderliche Wegezeiten zwischen Gebäuden erfassen.
- Lehrkräfte mit Unterrichtssoll, bestätigten Ermäßigungen, Einsatzmöglichkeiten und Vertretungszulassung konfigurieren.
- Unterrichtsbedarfe, feste Teams oder alternative Lehrkräfte, Kurskopplungen und Wochenrhythmus eintragen.
- Verbindliche Sperren, Aufsichten, Sprechstunden und Bereitschaftsfenster ergänzen; danach einen Entwurf berechnen.
Bei zeitlich begrenzter Planung verwendet TCA für Räume die höchste gleichzeitig gültige Schülerzahl im Zeitraum. Ein Austritt und ein späterer Eintritt werden damit nicht pauschal addiert. Ein- und Austrittsdaten müssen korrekt gepflegt sein; der letzte Gültigkeitstag zählt noch zur Zugehörigkeit.
Gebäude und Räume einfach erfassen (ab 0.29.4)
Öffne Zentrale Schulplanung → Konfiguration → Räume und dann Räume erfassen, zuordnen oder importieren. Gebäude, Räume und Aufsichtsbereiche werden gemeinsam unter Räume & Schulgebäude verwaltet. Die früher getrennten Menüpunkte Fachräume und Klassenräume sind nicht mehr nötig: Die Zuordnung erfolgt direkt beim Raum.
- Unter Gebäude eine eindeutige Gebäudekennung und einen Namen anlegen, zum Beispiel Kennung
D, Name D-Trakt. - Unter Räume das Gebäude auswählen und in die freien Zeilen nur die Raumnummern schreiben. Mit TAB oder Enter zur nächsten Raumnummer wechseln. 5 weitere Zeilen ergänzt Eingabefelder.
- Aus Gebäude
Dund Nummer102entsteht automatischD102. Bereits vorhandene Raumkennungen werden nicht automatisch umbenannt. - Die Raumart wählen: Klassenraum, Fachraum oder Allgemeiner Unterrichtsraum. Beim Raum die zugehörigen Klassen oder Fächer suchen und auswählen, zum Beispiel die Klasse 5a für D102 oder Informatik für den Computerraum. Kapazität, Ausstattung und eine zusätzliche Bezeichnung bei Bedarf ergänzen.
- Unter Aufsichtsbereiche Bereiche wie Schulhof oder Mensa mit dem zugehörigen Gebäude anlegen. Danach Auf Server speichern wählen und die erfolgreiche Rückmeldung abwarten.
Speichern ist nicht Veröffentlichen: Unvollständige Planungsstammdaten können schrittweise gespeichert werden, zum Beispiel zunächst Gebäude und Räume ohne vollständigen Unterrichtsplan. Zulässige Angaben, Berechtigung, Schulzuordnung und Planrevision werden trotzdem geprüft. Berechnung und Veröffentlichung verlangen weiterhin die jeweils erforderlichen vollständigen, widerspruchsfreien Vorgaben. Eine gespeicherte Raumänderung veröffentlicht keinen Stundenplan.
Gebäude, Räume und Aufsichtsbereiche als CSV ergänzen
- In Räume & Schulgebäude → CSV importieren unter Datei enthält Gebäude, Räume oder Aufsichtsbereiche wählen. Zuerst die Gebäude anlegen oder importieren, danach ihre Räume und Bereiche.
- CSV-Vorlage kopieren wählen, die Beispielzeilen durch eigene Einträge ersetzen und die Datei als UTF-8-CSV mit Semikolon oder Komma speichern. Klassen- und Fachkürzel müssen bereits zum Schulkatalog gehören; mehrere Zuordnungen innerhalb eines Feldes mit
|trennen. In der Raumvorlage bedeutenclassroomKlassenraum,specialistFachraum undgeneralallgemeiner Unterrichtsraum. - Mit CSV auswählen und prüfen die Datei lokal prüfen. Die Vorschau nennt die Anzahl neuer Einträge. Fehlermeldungen vor der Übernahme korrigieren; eine ungültige Zeile wird nicht still übersprungen.
- In Liste übernehmen ergänzt nur die Arbeitsliste. Anschließend die Räume und Zuordnungen kontrollieren und ausdrücklich Auf Server speichern wählen.
Dieser Import ist additiv: Er ergänzt neue Kennungen, überschreibt oder löscht aber keine vorhandenen Einträge. Bereits verwendete oder doppelte Kürzel werden zur Korrektur gemeldet. Bestehende Räume stattdessen direkt bearbeiten. Die Rohdatei wird nicht als Datei an den Server übertragen; gespeichert werden erst die geprüften Planungsfelder nach deiner Bestätigung.
Nur eine Serverbestätigung bedeutet gespeichert. „In Liste übernehmen“ allein genügt nicht. Bei einem Verbindungsfehler bleiben die Eingaben im geöffneten Editor erhalten. Beim Verlassen mit ungespeicherten Änderungen kannst du weiter bearbeiten, ausdrücklich speichern oder bewusst verwerfen. Bei einer zwischenzeitlich geänderten Planrevision den aktuellen Serverstand neu laden; fremde Änderungen werden nicht ungefragt überschrieben.
Ausstattung und Pausenbereiche (ab 0.30.0)
Raum-CSV-Dateien können in der Spalte features Ausstattung wie Digitale Tafel enthalten; mehrere Merkmale mit | trennen. Der Raumtyp other ist ein Funktionsraum, zum Beispiel die Mensa: Er wird nicht automatisch als allgemeiner Ausweichraum gewählt. Bei Aufsichtsbereichen gibt requiredTeacherCount eine Vorgabe von 1 bis 30 benötigten Aufsichten an.
Unter Aufsichten / Feste Aktivitäten → Aufsichtsbereiche je Pause auswählen Pausenzeitfenster, Bereiche und Anzahl der Aufsichten wählen. Für unterschiedliche Pausen können getrennte Bereiche angelegt werden. Die ausgewählten Lehrkräfte bilden zunächst nur den Kandidatenpool; Unterrichtsnähe, Sperren und Wegezeiten werden erst bei der Planung geprüft. Vorhandene Aufsichten werden nicht überschrieben; deren Zeiten und Einteilung direkt im vorhandenen Eintrag ändern. Neue Einträge mit Konfiguration speichern auf den Server übertragen.
Nach einem älteren DAT-Import fehlen Lehrkräfte im Unterrichtsbedarf? Beim erneuten Import kann Fehlende Lehrkräfte aus diesem Import wiederherstellen ausdrücklich aktiviert werden. Das ergänzt nur leere, eindeutig passende Zuordnungen; vorhandene manuelle Einteilungen bleiben erhalten. Fehlende Klassen oder Stunden müssen trotzdem vervollständigt werden. Die neuen Funktionen stehen erst nach Installation von App- und Serverupdate 0.30.0 zur Verfügung.
Räume automatisch zuordnen
Eine leere Raumauswahl im Unterrichtsbedarf bedeutet automatisch: Zugeordnete Fachräume begrenzen die Auswahl, sofern keine zusätzliche allgemeine Raumnutzung unter Fachregeln erlaubt ist. Ohne Fachraumvorgabe bevorzugt TCA eigene Klassenräume; zusätzlich kommen freie Klassenräume des Jahrgangs und geeignete allgemeine Unterrichtsräume infrage, möglichst in der Nähe. Ohne Klassenraumzuordnung sind allgemeine Unterrichtsräume möglich. Eine ausdrücklich eingetragene Raumliste je Unterricht ersetzt diese Automatik. Mit Automatisch zuordnen lässt sich die Vorgabe zurücksetzen.
Raumbelegung, Wegezeiten, Kapazität und Ausstattung werden weiter geprüft. Ist kein zulässiger Raum frei, bleibt der Unterricht offen, statt einen belegten oder ungeeigneten Raum zu verwenden. Planungshinweise nennen den betroffenen Unterricht und verlinken zur passenden Konfiguration. Nach Änderungen speichern und den Entwurf neu berechnen; eine bestehende Veröffentlichung ändert sich erst nach einer erneuten ausdrücklichen Veröffentlichung.
Ab 0.30.9 / Build 78: Fachraumfächer im eigenen Klassenraum erlauben
Ab 0.30.10: Klassenräume für Kursunterricht. In Unterrichtsbedarf → Unterricht bearbeiten die Option Freie Klassenräume desselben Jahrgangs für Kursunterricht erlauben wählen. Mehrklassige Kurse und Kursschienen verwenden diese Erweiterung automatisch, solange sie nicht ausdrücklich ausgeschaltet wurde. TCA erkennt den Jahrgang aus üblichen Klassenkürzeln wie 9a oder 10b und berücksichtigt zugeordnete Klassenräume auch in anderen Trakten. Der Raum muss im betreffenden Zeitfenster frei sein; Doppelbelegung, unzureichende Kapazität und fehlende Ausstattung bleiben ausgeschlossen. Ausdrückliche Raumlisten und Fachraumzuordnungen haben Vorrang. Stammräume der beteiligten Klassen werden bevorzugt. Nicht erkennbare Jahrgänge werden nicht geraten; dafür Räume ausdrücklich auswählen.
Unter Räume & Schulgebäude → Räume beim Klassenraum Zuordnung / Plätze öffnen. Die Raumart Klassenraum und die zugehörigen Stammklassen auswählen. Fachraumfächer hier erlauben aktivieren und die gewünschten Fächer, zum Beispiel Naturwissenschaften oder Informatik, ankreuzen. Erst In Liste übernehmen, dann Auf Server speichern. Der eigene Klassenraum ist damit eine zusätzliche erlaubte Alternative zur Fachraumzuordnung, nicht der Klassenraum einer fremden Klasse. Eine ausdrückliche Raumliste im Unterrichtsbedarf bleibt vorrangig; bei Bedarf dort Automatisch zuordnen wählen. Verbindliche Ausstattung, Kapazität und Wegezeiten werden nicht umgangen.
Die optionale Raum-CSV-Spalte classroomSubjectExceptions erlaubt dieselbe Freigabe bei neuen Klassenräumen. Mehrere vorhandene Fachkürzel mit | trennen und die Stammklassen im Feld classCodes zuordnen. Die Vorschau übernehmen und ausdrücklich speichern; vorhandene Räume werden durch den additiven CSV-Import nicht überschrieben.
SchILD-NRW / SVWS mit Vorschau importieren
Öffne als bestätigte Schuladministration oder entsprechend berechtigter Planer den Stammdaten-/Planungsimport und wähle SchILD / SVWS. In SchILD findest du die DAT-Dateien unter Export → Allgemeine Exporte → Schnittstelle SchILD-NRW. Verwende ein frisches Exportverzeichnis und möglichst UTF-8. Wähle die zusammengehörigen Dateien derselben Schule gemeinsam aus. TCA prüft sie zuerst lokal; erst deine Bestätigung startet die Übernahme. Alternativ werden die SVWS-Schnittstellendateien GPU002, GPU003, GPU004 und GPU006 unterstützt. Dieser Export ist nicht mit dem nativen Untis-GPU-Format gleichzusetzen. DAT und GPU nicht in einem Import mischen.
Einfacher Planungsstart: Fächer, Lehrkräfte, Klassen und Kurse.dat importieren, fehlenden Klassenunterricht danach in der Vorschau manuell ergänzen. SchuelerLeistungsdaten.dat ist für diesen Ablauf nicht erforderlich. Die bisherigen Katalogdateien bleiben gültig. Ergänzende Dateien sind nur für die tatsächlich benötigten Angaben nötig:
- Fächer, Lehrkräfte und Klassen:
Faecher.dat,Lehrkraefte.dat,Klassen.dat. - Kurse: zusätzlich
Kurse.datmit den exportierten Angaben zu Fach, Lehrkraft, Jahrgang und Wochenumfang. Je nach Export enthält sie nur Kurse, nicht den Klassenunterricht. Fehlenden Klassenunterricht direkt in der Vorschau ergänzen; eine Jahrgangsangabe ist keine individuelle Schülerbelegung. - Weitere Kurslehrkräfte: gegebenenfalls
KurseLehrkraefte.dat, wenn ihre Angaben nicht schon inKurse.datenthalten sind. - Pflichtstunden: das gefüllte Feld
Pflichtstunden-SollinLehrkraefte.dat. Fehlende Werte werden weder geschätzt noch anstelle bestehender Werte auf null gesetzt. - Ermäßigungen prüfen: optional
LehrkraefteSonderzeiten.dat. Anrechnungen und Minderleistungen erscheinen als Vorschlag, den du vor einer Übernahme prüfen musst. Mehrleistungen werden nicht abgezogen. Das FeldGrundwird verworfen. - Lehrbefähigungen im klassischen Format: zusätzlich
LehrkraefteLehraemter.dat, sofern die Datei gefüllte Lehrbefähigungsfelder enthält. SchILD 3 kann dafür separate Dateien erzeugen; siehe den Hinweis weiter unten. Die lokalen Unterrichtsfächer werden ausdrücklich zugeordnet. - Optional – einzelne Schüler-Unterrichtsbelegungen:
SchuelerLeistungsdaten.datzusammen mit einer Schülerdatei mit stabilen IDs, wenn tatsächliche Einzelbelegungen übernommen werden sollen. Daraus kann TCA auch klassenbezogenen Unterricht mit genau diesen belegten Schülern rekonstruieren. Für den Kursimport mit manuell ergänztem Klassenunterricht ist dieser zusätzliche Export nicht nötig.
TCA erkennt senkrechten Strich (Pipe) oder Tabulator (TAB) als DAT-Trennzeichen je Datei. Gemeinsam ausgewählte DAT-Dateien dürfen unterschiedliche Trennzeichen verwenden. Innerhalb einer Datei muss der Aufbau einheitlich bleiben; Tabulatoren als Spaltentrenner sind kein fehlerhaftes Steuerzeichen. Die Originaldateien müssen dafür nicht umgeschrieben werden.
Umlaute und internationale Buchstaben wie MÜ, Français, Türkçe bleiben erhalten. Auch übliche Zeichen wie +, /, Klammern und & sind möglich. Kürzel werden nicht automatisch umbenannt. Innerhalb eines Kürzels bleiben Komma, Semikolon, senkrechter Strich und unsichtbare Steuerzeichen gesperrt; die feldabhängigen Längenbegrenzungen werden vor dem Upload geprüft.
Von Untis oder WebUntis zu TCA wechseln
Datensparsamkeit: Die allgemeine E-Mail-Spalte aus Untis wird standardmäßig nicht übernommen. Aktiviere die gesonderte Option nur, wenn du geprüft hast, dass sie ausschließlich dienstliche Adressen enthält. Alternativ ergänzt du Dienstadressen einzeln in der Vorschau. Es werden dadurch keine Einladungen versendet.
Für Untis Desktop exportierst du unter Datei → Import/Export → Export TXT Datei (CSV, DIF) die benötigten Datenarten: GPU002.TXT (Unterricht), GPU003.TXT (Klassen), GPU004.TXT (Lehrkräfte), GPU006.TXT (Fächer), optional GPU008.TXT (Lehrbefähigungen), GPU010.TXT (Schüler) und GPU015.TXT (Kursbelegungen). Verwende zusammengehörige Dateien, möglichst UTF-8, Komma als Feldtrenner und doppelte Anführungszeichen als Textbegrenzung; keine zusätzliche Kopfzeile einfügen. In TCA das native Untis-Profil wählen, nicht SchILD/SVWS.
Für WebUntis steht ein eigenes CSV/Text-Profil mit Spaltenzuordnung bereit. Die Verwaltungs- und Berichtsexporte können unterschiedlich aufgebaut sein: Datenart und tatsächliche Spaltenüberschriften ausdrücklich zuordnen, keine feste Gesamtexport-Datei voraussetzen. Schüler benötigen eine dauerhafte ID. CSV-Dateien nicht mit DAT-/GPU-Dateien anderer Profile mischen; eine XLSX-Datei nicht einfach umbenennen. Die Vorschau zeigt, welche Daten übernommen werden und was noch ergänzt werden muss.
- Unterricht statt fertigem Plan: Übernommen werden geprüfte Katalogdaten und Unterrichtsbedarfe.
GPU001.TXT(Stundenplan),GPU005.TXT(Räume) und weitere GPU-Datenarten werden hier nicht übernommen. Räume, Zeiten, Ferien, Wege, Aufsichten und Wochenzyklen anschließend im Planer ergänzen. - Keine stille Vereinfachung: Unklare Kopplungen, Wochenzyklen, Befristungen oder Befähigungen mit Mustern/Jahrgangsgrenzen müssen geklärt werden. Einschränkungen nicht aus der Quelle entfernen, nur um einen Hinweis zu umgehen. Eine Klasse im Unterricht beweist keine vollständige Schülerbelegung.
- Einheiten getrennt prüfen: Pflicht- und Ermäßigungsstunden verwenden die bestätigte Minutenbasis; Kurswochenstunden bleiben Unterrichtsblöcke. Teamzeilen dürfen den Unterrichtsumfang nicht verdoppeln.
- Keine Konto- oder Historienmigration: Passwörter, 2FA, Rechte, Noten, Klassenbuchhistorie und private Zusatzfelder werden nicht übertragen. Dieser Import verschickt keine Einladungen und veröffentlicht keinen Plan; Zugänge werden separat verwaltet.
Vor der Übernahme den richtigen Schulabschnitt, IDs, Zahlen und Belegungen kontrollieren. WebUntis kann bestimmte Schülergruppen beim Export auslassen; Untis Desktop enthält nicht grundsätzlich alle Schülerdaten. Der Import ist eine geprüfte Momentaufnahme, keine laufende Verbindung. Offizielle Hinweise: Untis-TXT/DIF-Export, GPU-Dateispezifikationen und WebUntis-Datenexport und Einschränkungen.
Zusätzliche CSV-Option mit Spaltenzuordnung
Ab Version 0.28.2 ergänzt CSV / Text mit Spaltenzuordnung den bisherigen DAT-/GPU-Weg. In SchILD öffnest du Verwaltung → Export → Als Excel-/Textdateien, wählst Lehrer oder Schüler und die benötigten Felder. Aktiviere die Kopfzeile, verwende möglichst Semikolon und doppelte Anführungszeichen und speichere als TXT oder CSV. Die Exportkonfiguration lässt sich in SchILD als Vorlage sichern. Für Schüler wird eine dauerhafte ID benötigt; für Lehrkräfte das eindeutige Kürzel.
In TCA prüfst du je Datei die Datenart und ordnest die angebotenen Zielfelder den tatsächlichen Spaltenüberschriften zu. Zusammengehörige unterstützte DAT-Kataloge können ergänzt werden, etwa Fächer und Klassen zu einer Lehrer-CSV. Denselben Datentyp nicht doppelt auswählen. Anschließend gelten dieselbe bearbeitbare Vorschau, Abschnittsauswahl und ausdrückliche Bestätigung wie beim DAT-Import. Dieser Planungskatalogimport legt keine Zugänge an und versendet keine Einladungen.
Nicht alle Planungsdaten sind als fertiger SchILD-CSV-Export dokumentiert. Ob Pflichtstunden und Lehrbefähigungen auswählbar sind, hängt von der SchILD-Version und der angebotenen Feldauswahl ab. Nicht vorhandene Angaben können über unterstützte DAT-Dateien oder in der Vorschau ergänzt werden. Fachspalten aus einem breiten Zeugnisexport werden nicht automatisch zu Unterrichtsbelegungen umgedeutet. TCA benötigt eindeutige Unterrichtszeilen und tatsächliche Belegungen; Noten und private Kontaktangaben werden nicht übernommen. Eine XLSX-Datei bitte nicht einfach in CSV umbenennen.
Manuell ergänzen oder ohne Datei starten
- Nach dem Einlesen Import prüfen und ergänzen öffnen. Ohne Exportdatei wählst du stattdessen Ohne Datei manuell starten.
- Die passende Kategorie wählen: Fächer, Lehrkräfte, Klassen, Schüler oder Unterricht. Jede Kategorie hat eine Suchliste. Suche nach Name oder Kürzel und bearbeite einen Eintrag des aktuellen Imports oder lege einen fehlenden neu an.
- Fehlende Fächer, Lehrkräfte und Klassen zuerst ergänzen. Danach unter Unterricht einen Kurs oder Klassenunterricht mit Fach, Lehrkraft beziehungsweise Team, Klasse beziehungsweise Jahrgang und Wochenumfang anlegen, zum Beispiel Kunst für die 7a. Dafür musst du keine DAT-Datei umschreiben.
- Schüler bei Bedarf mit dauerhafter ID, Vorname, Nachname und Klasse ergänzen. Bei freien Kursen bekannte individuelle Belegungen ausdrücklich auswählen. Eine Jahrgangsangabe allein ordnet keine Schüler zu. Ganzer Klassenunterricht folgt der ausdrücklich gewählten Klasse.
- Pflichtstunden, Ermäßigungen und tatsächlich befähigte Unterrichtsfächer je Lehrkraft prüfen oder ergänzen. Fehlende optionale Angaben dürfen als Hinweis offenbleiben. Anschließend die überarbeitete Vorschau und die Übernahme erneut bestätigen.
Die Bearbeitung betrifft den aktuellen Importentwurf, nicht automatisch den vollständigen Serverbestand. Bestehende Kürzel und Schüler-IDs bleiben stabil; Namen können berichtigt werden, ohne neue Identitäten anzulegen. Die Kennung eines Eintrags nicht beiläufig ändern. Fehlende Zeilen und nicht gelieferte optionale Werte sind kein Löschauftrag. Private Anschriften, Diagnosen und andere private Zusatzfelder werden für diesen Planungseditor nicht benötigt. Bis zur bestätigten Übernahme bleiben die Nachträge lokal in der Vorschau.
Klassenunterricht gesammelt anlegen (ab 0.29.1)
Unter Mehrere Klassen & Fächer mehrere Klassen oder ganze Jahrgänge markieren, Fächer auswählen und die Wochenblöcke je Fach eintragen. TCA erzeugt daraus die Klassen-Fach-Kombinationen und überspringt bereits vorhandenen Klassenunterricht. Anschließend neben jedem Unterricht eine Lehrkraft über die Suche auswählen. Ohne Lehrkraft bleibt der Bedarf offen. Erst nach ausdrücklicher Bestätigung der Klassenbelegung gelangt die gesamte Auswahl in die Importvorschau; damit ist sie noch nicht auf dem Server gespeichert.
Gemeinsam dauerhaft speichern (ab 0.29.4): Unten bleibt der Status noch nicht gespeichert mit Prüfen und speichern sichtbar. Öffne darüber die Abschlussprüfung, bestätige Zielschule, Abschnitt, Zuordnungen und bei Schülerdaten zusätzlich die geprüften IDs und Klassen. Erst Jetzt speichern sendet die gesamte geprüfte Vorschau an den Server; warte auf die Bestätigung. Alternativ bleibt die vollständige Prüfung am Ende der Importseite verfügbar. Beim Zurückgehen wird vor ungespeicherten Daten gewarnt. Normale Ansichtswechsel mit unverändertem Schulkontext löschen die Vorschau nicht mehr; bei Verbindungsfehlern bleiben die Eingaben im geöffneten Editor erhalten. Ein echter Konto-, Schul- oder Abschnittswechsel darf dagegen keine fremde Vorschau übernehmen.
Reihenfolge der Lehrkräfte: Zuerst kommen fachlich befähigte Lehrkräfte. Innerhalb dieser Gruppe werden die aktuelle Klassenleitung, bereits in dieser Klasse unterrichtende Lehrkräfte und Lehrkräfte mit demselben Fach in Parallelklassen bevorzugt, danach die übrigen fachlich geeigneten. Empfehlungsgrund, weitere Fächer/Klassen und Wochenlast stehen dabei. Eine Klassenleitung ohne bestätigte Fachbefähigung wird nicht vor fachlich geeigneten Lehrkräften einsortiert. Nicht bestätigte Befähigungen sind ausdrücklich gekennzeichnet; Unterrichtserfahrung allein erzeugt keine Lehrbefähigung.
Stundenanzeige: Grundlage ist die aktuelle Planerkonfiguration mit den Änderungen der Vorschau, nicht eine rückwirkende Abschnittsabrechnung. Unterrichtsminuten werden in die gewählte Pflichtstunden-Einheit umgerechnet; Teamanteile, Blocklängen und Wochenzyklen zählen entsprechend. Das Soll wird nach Abzug bekannter Ermäßigungen angezeigt. Fehlende oder uneinheitliche Zeitangaben bleiben erkennbar ungeklärt. Eine für die Vorschau eingetragene Blockdauer verändert nicht das schulweite Zeitraster. Als Klassenleitung gelten im Bestand verbindlich zugeordnete Schulmitglieder; reine noch ungebundene Importidentitäten erhalten diesen Vorrang erst nach der Zuordnung. Klassenleitungen des aktuellen Importentwurfs werden direkt berücksichtigt.
Gesellschaftslehre und Naturwissenschaften: GL und NW sind auch auswählbar, wenn sie im Export fehlen. Erst die ausdrückliche Verwendung fügt das Fach zur Importvorschau hinzu. Bei GL können vorhandene Befähigungen in Erdkunde, Geschichte oder Politik, bei NW in Biologie, Chemie oder Physik die Eignung begründen. Die Auswahl zeigt dann Passend über Lehrbefähigung …. Die bestätigten Lehrerqualifikationen werden dadurch nicht umgeschrieben; unbekannte Sonderkürzel müssen geprüft und ausdrücklich zugeordnet werden.
Pflichtstunden und Unterrichtsblöcke: zwei getrennte Einheiten
Trage das gesamte Pflichtstunden-Soll vor Abzug der Ermäßigung ein. Das Feld Minuten je Pflicht-/Ermäßigungsstunde bestimmt die Einheit dieser Lehrerwerte; die Vorbelegung ist 45 Minuten. Bei 25,5 Pflichtstunden sind das 1.147,5 Sollminuten pro Woche. Zwei Ermäßigungsstunden entsprechen 90 Minuten; danach bleiben 1.057,5 Sollminuten. Ein Ermäßigungsumfang größer als das Soll muss korrigiert werden; ohne bekannten Sollwert bleibt die Ermäßigung erkennbar unvollständig.
Der Wochenumfang eines Kurses zählt dagegen Unterrichtsblöcke. Bei einem Schulraster mit 60-Minuten-Zeitfenstern bedeuten vier Wochenstunden vier Blöcke, also 240 Unterrichtsminuten. Die tatsächliche Dauer kommt aus den Zeitfenstern des Plans. 45-Minuten-Pflichtstunden werden nicht pauschal zu gleich vielen 60-Minuten-Unterrichtsblöcken. Diese Kombination ist eine Schuleinstellung, kein allgemeiner SchILD-Standard. Prüfe Soll-Einheit und Unterrichtsraster getrennt.
Fehler gezielt korrigieren
Bei einem Formatproblem nennt TCA unter Bitte diesen Punkt prüfen soweit bestimmbar Datei, Zeile und Spalte beziehungsweise Feld sowie die passende Korrektur. Nicht benötigte Textspalten verhindern den Import nicht allein wegen darin enthaltener Formatierungszeichen. Benötigte Kürzel und eindeutige Schülerzuordnungen bleiben streng geprüft. Korrigiere bearbeitbare Angaben in der Vorschau; bei beschädigtem Dateiaufbau, unklaren Identitäten oder einem nicht lesbaren Pflichtfeld berichtige die Quelle und nutze Korrigierte Dateien auswählen. Falls der Zeichensatz falsch erkannt wurde, wähle vor dem erneuten Einlesen UTF-8 oder Windows-1252. Zeichen werden nicht stillschweigend aus Kürzeln entfernt. Nach Änderungen musst du die neue Vorschau erneut bestätigen.
Schuljahr und Abschnitt nach der Dateiauswahl prüfen
- Enthält der Export mehrere Schuljahre oder Abschnitte, wähle nach dem Einlesen den gewünschten Quellabschnitt. Nur dessen abschnittsbezogene Datensätze werden übernommen; gemeinsam gültige Katalogdaten bleiben verfügbar.
- Du kannst die Auswahl vor der Übernahme erneut ändern. TCA baut die Vorschau aus den bereits bereinigten Importfeldern neu auf. Frühere Bestätigungen und Fachzuordnungen werden dabei zurückgesetzt; die Rohdateien müssen dafür nicht dauerhaft gespeichert werden.
- Weicht der Quellabschnitt vom aktuellen Planungsziel dieser Schule ab, kannst du die Übernahme dorthin ausdrücklich bestätigen. Diese Korrektur ändert nicht das globale Schuljahr der Schule. Die ursprüngliche Abschnittsangabe bleibt zur Importprüfung erhalten.
- Prüfe anschließend Unterrichtszuordnungen, Lehreranteile und Minuten je Pflicht-/Ermäßigungsstunde. Die Dauer der Unterrichtsblöcke wird getrennt über die Zeitfenster im Plan festgelegt. Bei undatierten GPU- oder Schülerdateien bestätigst du das angezeigte aktuelle Planungsziel ausdrücklich.
Schüler im selben Vorgang übernehmen
Schülerlisten und Leistungsdateien sind getrennte Dinge. Für den Planungsablauf mit Kurse.dat und manuell ergänztem Klassenunterricht brauchst du keine Leistungsdatei. Eine Schülerliste mit stabilen IDs reicht für die Schülerstammdaten. Nur wenn du zusätzlich tatsächliche Einzelbelegungen aus SchuelerLeistungsdaten.dat übernehmen möchtest, wähle diese optionale Datei mit aus. Enthält sie nur eine Kopfzeile oder leere Datenzeilen, wähle sie für den Planungsimport ab. Für den optionalen Belegungsimport wäre ein frischer Export mit den benötigten Schülern und dem richtigen Abschnitt erforderlich; Zeichensatzwechsel oder Umbenennen erzeugen keine fehlenden Belegungen.
- In SchILD die aktiven Schüler des richtigen Schulabschnitts auswählen. Verwaltung → Export → Als Excel-/Textdateien öffnen und Datenart Schüler wählen.
- Die Felder ID, Vorname, Nachname, Klasse auswählen. Die ID muss die dauerhafte Schülerkennung sein; keine laufende Zeilennummer. Namen und Geburtsdaten werden nicht zu einer Kennung zusammengesetzt.
- Für klassische Leistungsdaten ohne stabile ID zusätzlich Geburtsdatum in der Schüler-TXT/CSV auswählen. TCA verwendet Namen, Geburtsdatum und gegebenenfalls die Klassenangabe nur für einen eindeutigen lokalen Abgleich mit der stabilen ID. Bei einer Leistungsdatei mit ausdrücklicher stabiler Schüler-ID entfällt dieser Abgleich. Unklare oder mehrdeutige Treffer müssen in der Quelle berichtigt werden.
- Kopfzeile ausgeben aktivieren, Semikolon als Trennzeichen belassen und als .txt speichern. Diese Einstellung lässt sich in SchILD als Vorlage sichern.
- Diese TXT/CSV zusammen mit den Planungsdateien und gegebenenfalls
SchuelerLeistungsdaten.datauswählen. Ohne Unterrichtsbelegungen kann die Schüler-TXT/CSV auch allein importiert werden, wenn die Klassen bereits vorhanden sind. Schüler, Klassen und Einzelbelegungen in der Vorschau prüfen und den Schülerimport ausdrücklich bestätigen.
Übertragen werden nur die geprüften Planungsfelder, Schüler-ID, Name, Klasse und gegebenenfalls Unterrichtszuordnungen. Geburtsdaten werden nach dem lokalen Abgleich verworfen und sind nicht Teil der Vorschau oder des Uploads. Noten, Fehlstunden, Diagnosen, private Anschriften und Rohdateien werden ebenfalls nicht hochgeladen. Unterstützt wird der beschriebene Text-Export, nicht jede beliebige XLSX-Datei oder SchuelerBasisdaten.dat ohne stabile Schüler-ID. Eine Zusatzdatei mit ID ist ein ausdrücklich geprüfter Importweg; nicht jede SchILD-Version liefert diese Spalte in jeder DAT-Datei automatisch.
Klasse, Jahrgang und tatsächliche Belegung sind verschieden: Eine Jahrgangsangabe ordnet nicht automatisch alle Schüler dieses Jahrgangs einem Kurs zu. Ausdrückliche Klassenbelegungen werden als solche verarbeitet. Echter Klassenunterricht folgt der zugeordneten Klasse. Aus Leistungsdaten rekonstruierter klassenbezogener Unterricht mit Einzelbelegung übernimmt dagegen nur die nachgewiesenen Schüler; TCA macht daraus nicht stillschweigend einen Unterricht für die ganze Klasse. Die Vorschau unterscheidet diese Fälle. Belegungen werden ergänzt; fehlende Schüler und Belegungen werden nicht als Löschauftrag verstanden.
Lehrbefähigungen, Pflichtstunden und Teamunterricht
SchILD-3-Format beachten: SchILD 3 kann Lehrbefähigungen in LehrkraefteLehrbefaehigungen.dat und Fachrichtungen in LehrkraefteFachrichtungen.dat getrennt exportieren. Eine leere Lehrämterdatei beweist deshalb nicht, dass in SchILD keine Lehrbefähigungen gespeichert sind. Diese separaten Dateiformate werden in TCA 0.28.2 noch nicht unterstützt. Bitte nicht umbenennen. Für die sichere Formatanpassung benötigt der Support zunächst die Kopfzeile beziehungsweise eine künstliche Beispieldatei ohne Personendaten; bis dahin lassen sich erlaubte Fächer in der Vorschau ergänzen. Die offizielle SchILD-Entwicklerdokumentation zur Formatänderung beschreibt diese Trennung.
Unter Lehrbefähigungen ausdrücklich zuordnen kannst du je exportiertem Statistikschlüssel mehrere passende lokale Fächer suchen und auswählen oder den Schlüssel bewusst überspringen. Fehlt die Datei oder eine einzelne Befähigung, ergänze die tatsächlich erlaubten Unterrichtsfächer direkt bei der Lehrkraft in der Vorschau, zum Beispiel Mathematik und Informatik. Ein Lehramt und die Erlaubnis für ein bestimmtes Unterrichtsfach sind nicht dasselbe; ein bereits unterrichtetes Fach beweist ebenfalls keine Lehrbefähigung. Bestätigte Fachzuordnungen ergänzen vorhandene Fächer; übersprungene Angaben entfernen nichts. Eine gewünschte Entfernung erfolgt separat in der Lehrerplanung. Pflichtstunden-Soll, Ermäßigungen und tatsächlich verteilte Unterrichtsstunden müssen fachlich geprüft werden.
Mehrere Lehrkräfte oder unterschiedliche Stundenanteile sind nicht pauschal ein Importfehler. Eindeutige geteilte Lehrerstunden und Klassen-Teamteaching werden in passende Unterrichtsbedarfe zerlegt. Geteilte Stunden bedeuten jedoch nicht automatisch, dass alle beteiligten Lehrkräfte gleichzeitig im Raum sind. Nicht eindeutig bestimmbare Überschneidungen oder im gewählten Raster nicht darstellbare Bruchteile bleiben als offene Angaben zur Nachprüfung sichtbar. Kontrolliere Lehreranteile, Unterrichtsdauer, Räume und gewünschte Kopplungen, bevor du einen Plan berechnest oder veröffentlichst.
Der Import erteilt keine Konto- oder Verwaltungsrechte und versendet keine Einladungen. Lehrkraftzugänge werden separat über „Lehrkräfte (CSV)“ eingeladen. Eingeladene, noch nicht aktivierte Lehrkräfte können bereits eingeplant werden; für die eigene Nutzung müssen sie den Zugang aktivieren. Räume, Wegezeiten, Aufsichtsbereiche und Zeitfenster werden anschließend in der Planung ergänzt.
Nach erfolgreicher Übernahme nennt die Rückmeldung verarbeitete Personen und Unterrichtszuordnungen, neue und aktualisierte Planungsbedarfe, Einzel- und Klassenbelegungen sowie noch offene Sollwerte, Lehrbefähigungen, Ermäßigungen ohne Soll und Bedarfe. Eine bewusst abweichende Abschnittszuordnung wird zusätzlich angezeigt. Prüfe offene Angaben, bevor du weiterplanst.
Der bestätigte SchILD-Import setzt einen vorhandenen Arbeitsentwurf zurück; er muss mit den neuen Daten neu berechnet werden. Bereits veröffentlichte Pläne und Unterrichtsdokumentation bleiben bestehen. Ein erneuter Import kann unverändert importierte Planungsbedarfe aktualisieren; manuell veränderte Kernzuordnungen werden nicht ungefragt überschrieben. Ändert jemand nach dem Öffnen der Vorschau die Stammdaten oder Planung, muss die Vorschau neu geladen werden. Es gelten feste Datei-, Zeilen-, Katalog- und Uploadgrenzen; der Import ist kein unbeschränkter SchILD-Datenbankkonverter.
Offizielle Exportinformationen: SchILD-Schnittstellenexport, Dateispezifikation und Text-Export mit auswählbaren Feldern. Verwende für Fehlerberichte nur künstliche Beispiele, keine echten Schülerdateien in öffentlichen Chats oder Tickets.
In Konfiguration und Planungsumfang lassen sich importierte Kürzel nach Code oder Name suchen. Teams werden per Mehrfachauswahl zusammengestellt. Ein Zeitfenster mit aktivem Häkchen „Verbindliche Sperrzeit“ darf nicht belegt werden; ohne Häkchen ist es ein möglichst zu erfüllender Wunsch. Die Übernahme eines Lehrerwunsches als verbindliche Sperre ist eine bewusste Verwaltungsentscheidung.
Zeitfenster zeilenweise für mehrere Tage erfassen
Öffne Konfiguration → Zeitfenster → Zeitfenster als Tabelle bearbeiten. Zeitfenster sind das feste Zeitraster der Schule, keine Fächer oder bereits eingeteilten Unterrichtsstunden.
- Eine Zeile für Unterricht oder Pause hinzufügen und Bezeichnung, Beginn und Ende eintragen.
- Alle Wochentage auswählen, an denen genau diese Zeiten gelten. Beispielsweise Montag, Mittwoch und Donnerstag gemeinsam wählen; für den kürzeren Dienstag und Freitag eigene Zeilen beziehungsweise Tagesauswahlen nutzen.
- Bei Wochenzyklen die passende Zykluswoche prüfen. Bestehende Einträge bleiben erhalten und werden nicht durch eine Mehrtageszeile ungefragt ersetzt.
- Bei einer Pause bei Bedarf Aufsicht erforderlich anhaken. Bereich, benötigte Anzahl und mögliche Lehrkräfte angeben. Ohne dieses Häkchen wird keine Aufsicht erfunden.
- Mit Zeitfenster auf dem Server speichern bestätigen und die Rückmeldung abwarten. Überschneidungen oder unvollständige Angaben zuerst korrigieren; bei Speicherfehlern bleiben die Eingaben im geöffneten Editor erhalten.
Bereits vorhandene Aufsichten bleiben verknüpft. Änderungen an deren Zeiten oder Aufteilung werden nicht still nebenbei vorgenommen; bearbeite die betreffenden Aktivitäten ausdrücklich. Für unterschiedliche Pausen können unterschiedliche Aufsichtsbereiche und Besetzungen gelten. Ein unvollständiger Arbeitsstand ist noch kein berechenbarer oder veröffentlichter Stundenplan.
Mehrere Gebäudewege gemeinsam vorbereiten
Unter Konfiguration → Wegezeiten → Mehrere Hin- und Rückwege eintragen Start- und Zielgebäude auswählen, benötigte Minuten und gegebenenfalls volle freie Unterrichtsfenster festlegen. Änderungen prüfen zeigt betroffene Richtungen ohne doppelte Selbstverbindungen. Bereits vorhandene abweichende Angaben dürfen erst nach gesonderter Bestätigung ersetzt werden; insbesondere unterschiedlich lange Hin- und Rückwege prüfen.
In Konfiguration übernehmen ändert zunächst die Arbeitsliste. Danach die Konfiguration auf dem Server speichern. Reine Gehzeit und vorgeschriebene freie Unterrichtsfenster sind unterschiedliche Regeln: Eine lange Pause ersetzt keine ausdrücklich verlangte Freistunde. Es wird kein Plan automatisch veröffentlicht.
Wochen-Soll für Aufsichten und Bereitschaft
Über Aufsichts- und Bereitschafts-Soll bei Lehrkräften, Aufsichtsregeln oder festen Aktivitäten legst du eine Schulvorgabe und davon abweichende Werte einzelner Lehrkräfte fest. Die Lehrkraftsuche erleichtert die Auswahl. Eine Aufsicht zählt je eingeteilter Person als ein Einsatz; Bereitschaft zählt nach Dauer. Die Anzeige der Bereitschaft kann zwischen 45- und 60-Minuten-Stunden wechseln, ohne die gespeicherte Minutenmenge zu ändern.
Ein leeres individuelles Feld übernimmt die Schulvorgabe. Eine ausdrückliche Null bedeutet kein gewünschter Einsatz dieser Art. Bei mehrwöchigen Zyklen gelten Durchschnittswerte je Woche. Sollwerte helfen bei der Verteilung vorhandener Aktivitäten; sie erzeugen keine zusätzlichen Zeitfenster, sind keine harten Obergrenzen und keine Mehrarbeitsabrechnung. Sperren, Befähigung, Aufsichtsnähe und sonstige Sicherheitsregeln bleiben vorrangig. In Konfiguration übernehmen anschließend durch Serverspeicherung abschließen.
Kursschienen erkennen und mehrere Unterrichte zuordnen
Eine Kursschiene bündelt Kurse, die gleichzeitig stattfinden sollen. Ausdrücklich exportierte Schienenangaben werden übernommen. In der aktualisierten Importvorschau schlägt TCA außerdem mögliche Wahlpflicht- und E-/G-Schienen anhand von Jahrgang und Kurskennzeichnung vor. Wähle nur die Gruppen aus, die tatsächlich parallel laufen sollen, und übernimm sie in die Vorschau. Ein gemeinsamer Jahrgang allein reicht dafür nicht. Unterschiedliche Stundenumfänge, doppelt zugeteilte Lehrkräfte oder erkennbare doppelte Schülerbelegungen müssen zuerst geprüft werden. Anschließend bleibt die normale Importbestätigung erforderlich.
- Unter Schulplanung konfigurieren → Unterrichtsbedarf nach Fach, Kurs, Klasse, Lehrkraft, Raum oder Schienenname suchen. Mit dem Schienenfilter eine bestimmte Schiene oder Ohne Kursschiene auswählen.
- Mehrere Unterrichte anhaken oder Alle Treffer auswählen nutzen. Die Auswahl bleibt beim Suchen und Blättern erhalten; eine angezeigte Anzahl außerhalb des Filters gehört weiterhin zur Auswahl.
- Die Ziel-Kursschiene auswählen oder daneben eine neue Schiene anlegen. Mit Zur Kursschiene zuordnen gemeinsam übernehmen. Dabei werden auch die bereits vorhandenen Mitglieder dieser Schiene geprüft.
- Mit Konfiguration speichern auf dem Server sichern. Zuordnung aufheben entfernt nur die Schienenreferenz der ausgewählten Unterrichte. Es löscht keine Kurse oder Schüler und veröffentlicht keinen Plan.
Eine Schiene benötigt passende Wochenblöcke, Blocklängen und Zykluswochen. Feste Lehrkräfte dürfen nicht gleichzeitig mehrere Kurse dieser Schiene unterrichten. TCA verändert keine Stunden oder Lehrerzuordnungen, um eine unpassende Gruppe still passend zu machen. Die Funktionen setzen die entsprechende aktualisierte TCA-Version voraus.
Einzelne Wochenblöcke koppeln
Ab Version 0.30.6 / Build 75 mit passendem Server ermöglicht TCA beispielsweise drei Lernzeitblöcke mit wechselnden Lehrkräften, von denen nur zwei gleichzeitig mit zwei Spanischblöcken stattfinden.
- Unter Kursschienen oder Unterrichtsbedarf mit Jahrgang, Klasse und Fach filtern. Lernzeit- und Spanischzeilen anhaken und eine Ziel-Hauptschiene auswählen oder erstellen.
- Wochenblöcke koppeln öffnen und je Zeile auswählen, wie viele Wochenblöcke dazugehören. Die dritte Lernzeit darf frei bleiben. Unterschiedliche feste Lehrkräfte bleiben erhalten.
- Bei getrennten Lernzeit-Kurskennungen ausdrücklich Teilbedarfe desselben Fachs und derselben Klassen als eine Unterrichtsreihe zusammenfassen wählen. Kurskennungen und Schülerbelegungen werden nicht zusammengelegt.
- Die Vorschau der einzelnen Schienenblöcke prüfen, übernehmen und Konfiguration speichern. Danach einen neuen Entwurf berechnen. Bestehende veröffentlichte Pläne bleiben unverändert.
Blocknummern sind keine festen Wochentage oder Uhrzeiten. Gleiche Fächer desselben Jahrgangs über mehrere Klassen erscheinen als Empfehlungen für Kursschienen; erst deine Auswahl und Bestätigung erzeugt eine Kopplung. Raum-, Schüler- und Lehrkräftekonflikte werden weiterhin geprüft. Automatische Lehrkräfte-Kandidatenlisten vor einer Teilaufteilung bewusst auf feste Lehrkräfte festlegen.
Ab 0.30.7 / Build 76: Blockwahl je Wochenstunde
Im Dialog Wochenblöcke koppeln kann jede einzelne Wochenstunde einen eigenen Schienenblock erhalten oder Frei – nicht gekoppelt bleiben. Dies gilt für alle Fächer und Kurse. So können beispielsweise drei Lernzeitstunden je Klasse mit wechselnden Lehrkräften parallel zu allen drei Spanischstunden laufen. Gym-Mathe und Gym-Englisch werden zusätzlich nur einem frei wählbaren dieser drei Blöcke zugeordnet. Die unterschiedlichen Gesamtstunden bleiben erhalten.
Die Vorschlagsverteilung prüfen und bei Bedarf jede Wochenstunde im Dropdown ändern. Bestehende Einzelstunden derselben Hauptschiene lassen sich umordnen; eine Zuordnung aus einer anderen Schiene wird nur nach ausdrücklicher Bestätigung ersetzt. Vorschau übernehmen und anschließend Konfiguration speichern. Raum-, Lehrkräfte- und Schülerkonflikte werden weiterhin geprüft. Diese Bedienung setzt Version 0.30.7 / Build 76 voraus; ältere Installationen verwenden noch die oben beschriebene Mengenwahl.
Ab 0.30.8 / Build 77: Fachlehrer neu zuordnen
Bei Entwurf erzeugen kannst du Fachlehrer neu zuordnen ankreuzen. TCA zeigt vor der Änderung eine Vorschau: fachlich geeignete Klassenleitung, bereits in derselben Klasse unterrichtende Lehrkräfte, Lehrkräfte dieses Fachs in Parallelklassen, dann weitere befähigte Lehrkräfte. Auslastung und verbindliche Sperrzeiten werden berücksichtigt. Fehlende Lehrbefähigungen werden nicht erfunden; feste Teams und Unterstützungsrollen bleiben erhalten. Die Auswahl gilt je Unterrichtsbedarf über dessen Wochenstunden und Zykluswochen.
Erst Übernehmen & planen speichert die Kandidatenkreise und beginnt die Berechnung. Sie bleiben in der Planungskonfiguration erhalten, auch bei späteren Berechnungen ohne dieses Häkchen. Für eine wieder feste Zuordnung den betreffenden Unterrichtsbedarf ausdrücklich bearbeiten. Ein veröffentlichter Plan wird dadurch nicht geändert; dafür ist weiterhin eine gesonderte Veröffentlichung nötig.
Fächer auf bestimmte Tage und Stunden begrenzen
Unter Konfiguration → Feste Fach-Zeitfenster → Eintrag hinzufügen ein Fach und dessen erlaubte Unterrichtszeiten auswählen. Die Auswahl ist nach Wochentag und Uhrzeit geordnet und kann mehrere Tage umfassen. Ein einziges Fenster legt Tag und Uhrzeit fest; mehrere Fenster lassen dem Planer innerhalb dieser Vorgabe Spielraum. Alle Wochenstunden dieses Fachs müssen hineinpassen. Pausen sind ausgeschlossen. Auch Verschieben und Veröffentlichen müssen diese Vorgabe einhalten. Danach Konfiguration speichern.
Stammdaten ohne Dateiimport pflegen
Unter Stammdaten → Stammdaten verwalten gibt es eine eigene durchsuchbare Fächer-Liste zum Hinzufügen und Bearbeiten sowie direkte Eingaben für Lehrkräfte, Schüler, Klassen, Kurse und Klassenunterricht. Ein bestehendes Fachkürzel bleibt unverändert. Ein unbenutztes Fach kann nach ausdrücklicher Bestätigung gelöscht werden; verwendete Unterrichts-, Befähigungs- und Zeit-/Raumreferenzen müssen vorher bewusst angepasst werden. Konten, Lizenz und veröffentlichte Pläne bleiben erhalten; ein Arbeitsentwurf wird beim Löschen verworfen.
Berechnung: TCA prüft die tatsächlich betroffenen Ressourcen und versucht mehrstufige Reparaturen, auch für gekoppelte Stunden. Ein vollständiger Plan wird unabhängig geprüft. Eine verbleibende Suchgrenze beweist weder Unlösbarkeit noch ein allgemeines Optimum. Fehlende Unterrichtsbedarfe bleiben sichtbar; die Anwendung fügt keine erfundenen Stunden hinzu und übergeht keine verbindlichen Regeln.
Ab 0.30.9: Die vielen Kombinationen aus Zeit, Lehrkraft und Raum werden bei großen Modellen kompakt getrennt gespeichert. Die Anzahl möglicher Räume allein blockiert den Berechnungsstart nicht mehr. Kursschienen erhalten gemeinsam aufgebaute Startpläne, anschließend wird mit demselben Bewertungsmaß weitergesucht. Ein vollständiger bereits gefundener Plan bleibt bei einer später erreichten Suchgrenze erhalten. Das ist keine Garantie für die Lösbarkeit jeder Schule oder einen stets bewiesenen global besten Plan.
Ab 0.30.15: Fachregeln, Tagesstunden, Doppelstunden und Raumwahl
Öffne Zentrale Schulplanung → Konfiguration → Fachregeln & Doppelstunden oder bei Stammdaten → Fächer die Schaltfläche Fachregeln & Räume neben dem Fach. Standardmäßig ist je Klasse höchstens eine Stunde desselben Fachs am Tag erlaubt, auch bei wechselnden Lehrkräften. Mehrere Stunden pro Tag und Doppelstunden lassen sich getrennt freigeben; Doppelstunden aktivieren auch mehrere Tagesstunden. Aufeinanderfolgende Unterrichtsperioden zählen auch über eine normale Pause hinweg als Doppelstunden. Grundregel für alle Jahrgänge setzen oder mehrere Jahrgänge ankreuzen. Jahrgangsregeln haben Vorrang; ein Strich zeigt gemischte Werte der ausgewählten Jahrgänge.
Bei Auch Klassen- und Unterrichtsräume erlauben bleiben Fachräume bevorzugt, aber TCA darf freie Klassenräume des Jahrgangs und allgemeine Unterrichtsräume nutzen, möglichst nahe beim Klassenraum. Ohne Häkchen sind zugeordnete Fachräume oder ausdrücklich freigegebene Ersatzräume erforderlich. Ohne eine solche strenge Fachregel oder Fachraumzuordnung ist die normale Raumautomatik aktiv. Ausdrückliche Raumlisten im Unterricht behalten Vorrang. Kapazität, Ausstattung, Belegung und Wegezeiten gelten weiterhin. Ändere die Freigabe nur, wenn der Unterricht dort tatsächlich sicher möglich ist; etwa Laborversuche erfordern weiterhin passende Ausstattung und Freigaben.
Feste Fachzeiten sind nur dann eine Ausnahme vom Tages-/Doppelstundenverbot, wenn alle angebotenen Fenster durch den Wochenbedarf tatsächlich benötigt werden. Eine größere Auswahl möglicher Zeiten hebt die Regeln nicht auf. Nach Änderungen Konfiguration speichern und den Entwurf neu berechnen. Der veröffentlichte Plan wird nicht automatisch verändert.
19.3 Wünsche sind keine verbindlichen Sperren
Lehrkräfte können freiwillig eigene Zeit-, Fach- und Lerngruppenwünsche hinterlegen und wieder entfernen. Vermeide private Gründe oder Gesundheitsangaben. Der Planer berücksichtigt Wünsche als Optimierungsziele, kann aber nicht jeden Wunsch gleichzeitig erfüllen. Die Administration pflegt dagegen verbindliche Sperrzeiten: Dort darf die betreffende Lehrkraft weder Unterricht noch Aufsicht, Bereitschaft oder Vertretung erhalten. Konkrete einzelne Fehltage werden als Abwesenheit erfasst.
Wegezeiten sind ebenfalls relevant. Reicht die tatsächliche Pause für einen Gebäudewechsel nicht aus, darf die Kombination nicht als konfliktfreie Planung veröffentlicht werden. Erfasse die benötigte Wegezeit, nicht pauschal für jeden Wechsel eine ganze Freistunde.
19.4 Teams, A/B-Wochen, Pausen und Bereitschaft
Ein fester Unterrichtsbedarf kann mehrere Lehrkräfte mit Unterrichts- oder Unterstützungsrolle enthalten. Das Team wird gemeinsam eingeplant; Unterstützung ist nicht automatisch eine vergütbare zusätzliche Unterrichtsstunde. Alternativ kann der Planer aus geeigneten Lehrkräften auswählen. Zusammenhängende Blöcke umfassen ein bis vier unmittelbar benachbarte Unterrichtsfenster ohne Pause oder Lücke.
Neben einem gewöhnlichen Wochenplan sind Zyklen mit zwei bis zwölf Wochen möglich, etwa A/B oder A/B/C/D. Lege den Zyklusanker sorgfältig fest und prüfe nach Ferien die angezeigte Zykluswoche. Eine Aufsicht darf kürzer als die gesamte Pause sein: Für eine geteilte Mittagspause zwei getrennte Aufsichtsfenster anlegen. Aufsicht, Sprechzeit und Bereitschaft können feste Teams oder eine Kandidatenauswahl mit benötigter Personenzahl verwenden, etwa zwei Aufsichtskräfte für einen Bereich. Technisch sind bis zu 30 Personen je Tätigkeit möglich; große Kandidatenkombinationen unterliegen einer Sicherheitsgrenze für den Rechenaufwand.
Veröffentlichte Stundenpläne gemeinsam ansehen
Unter Kalender → Stundenpläne der Schule können aktive Lehrkräfte und Administratoren veröffentlichte Wochenpläne nach Lehrkraft, Klasse einschließlich zugeordneter Kurse, einzelnem Kurs oder Raum auswählen. Gemeinsame Stundenfenster und Pausen bleiben auch bei freien Stunden sichtbar. Diese Ansicht erteilt keine Bearbeitungsrechte: Entwürfe, individuelle Sperrgründe, fremde Wünsche, Personalzeitkonten und Schülerdaten werden dort nicht angezeigt. Ausfälle erscheinen ohne medizinischen oder privaten Grund.
Bereitschaftsfenster erscheinen getrennt vom Unterricht. Geeignete verfügbare Bereitschaftskräfte werden in der Vertretungsauswahl bevorzugt. Die bloße Bereitschaft erzeugt keine automatische Mehrarbeitsbuchung oder Zahlung. Unterricht, Aufsicht und organisatorischer Ausgleich bleiben getrennte Größen.
19.5 Entwurf prüfen und bewusst veröffentlichen
Ab 0.30.14: Ersatzräume und Lehrerverteilung
Unter Planungskonfiguration → Räume → Zuordnung / Plätze bleibt „Bevorzugter Fachraum für“ die erste Wahl. Mit Als Ersatzraum für Fächer freigeben und der Fächerauswahl legst du zusätzliche geeignete Räume fest, ohne die ursprüngliche Fachraumzuordnung zu ersetzen. Beispiel: Im Physik- oder Biologieraum Chemie als Ersatzfach auswählen, in die Liste übernehmen und anschließend auf dem Server speichern.
Die automatische Suche bevorzugt den ursprünglichen Raum, danach freigegebene Ersatzräume auf derselben Etage im selben Gebäudeteil, andere Etagen und zuletzt andere Gebäude. Die erste Ziffer der Raumnummer zeigt die Etage: E201 und E205 gehören zur gleichen Etage. Allgemeine Unterrichte können in freie Unterrichtsräume ausweichen. Klassenräume desselben Jahrgangs bleiben bei freigegebener Kursnutzung bevorzugt; fremde Klassenräume in anderen Gebäuden werden nicht pauschal freigegeben. Kapazität, Ausstattung, Wegezeiten, Raumbelegung und Kursschienen bleiben verbindlich. Feste Raumvorgaben beim Unterricht werden nicht erweitert. Eine Freigabe ersetzt keine Prüfung der tatsächlichen fachlichen und sicherheitsbezogenen Eignung eines Raums.
Fachlehrer neu zuordnen ist beim Berechnen vorausgewählt und kann ausgeschaltet werden. Vor dem Umwandeln fester Einzelzuordnungen ist weiterhin eine Vorschau zu bestätigen. Geeignete Lehrkräfte mit freien Sollstunden werden vor vermeidbarer Mehrarbeit bevorzugt. Bestehende Kandidatenlisten, feste Teams, Sperrzeiten und individuelle Toleranzen bleiben erhalten; erneutes Berechnen erweitert vorhandene Kandidatenlisten nicht. Ein insgesamt zu hoher Unterrichtsbedarf wird nicht durch heimlich erhöhte Sollstunden oder erfundene Räume gelöst. Optional unterstützt der Raum-CSV-Import die Spalte replacementSubjects (deutsch: Ersatzfächer), mehrere Fächer durch | getrennt.
Ab 0.30.13: Konkrete Kapazitätsengpässe
Der Planentwurf zeigt, wenn Unterrichtsbedarf und Lehrkräfte-Soll inklusive individueller Toleranzen rechnerisch nicht zusammenpassen oder Fachräume für gleichzeitige Kurse beziehungsweise die Wochenstunden fehlen. Über die Korrektur-Schaltflächen die angegebenen Stammdaten prüfen. Pflichtstunden in 45-Minuten-Einheiten und Unterricht in 60-Minuten-Zeitfenstern sind unterschiedliche Größen; Mehrstunden werden nicht automatisch erlaubt. Eine teilbare Halle benötigt tatsächlich nutzbare, getrennt eingetragene Teilflächen. Räume sind standardmäßig exklusiv belegt.
Für ein tatsächlich gemeinsam nutzbares Schwimmbad unter Räume → Zuordnung / Plätze die Option Mehrere Unterrichtsgruppen gleichzeitig einschalten, die maximale Gruppenanzahl, die Gesamtkapazität und das freigegebene Fach (z. B. SW) angeben. Die Gesamtkapazität gilt für alle gleichzeitig anwesenden Schülerinnen und Schüler zusammen. Klassen-/Kursgrößen müssen bekannt sein; andere Fächer und Raumaktivitäten bleiben exklusiv. Jede Unterrichtsgruppe behält ihre Lehrkräfte. Lehrer- und Schülerüberschneidungen sowie feste Zeitfenster und Kursschienen bleiben geprüft. SW wird dadurch nicht automatisch in eine Sporthalle verlegt.
In eine Kursschiene gehören nur Unterrichte, die tatsächlich gleichzeitig stattfinden sollen. Derselbe Jahrgang und dasselbe Fach allein sind kein Grund für eine verpflichtende Parallelbelegung. Die Suche bevorzugt enge feste Zeitvorgaben; ein Suchabbruch ohne konkrete Kapazitätsverletzung bleibt ausdrücklich kein Unmöglichkeitsbeweis.
Ab 0.30.12: Planung zur Fehleranalyse exportieren
In Zentrale Schulplanung auf Planung zur Fehleranalyse exportieren klicken und die JSON-Datei speichern. Dafür ist ein bestätigter Planungszugang erforderlich. Die Datei enthält gespeicherte Planungsbedingungen, feste Fach-Zeitfenster, Kursschienen, strukturierte Wünsche, den Entwurf und erneute Regelprüfungen. Schüler-, Eltern-, Konto- und Zugangsdaten sowie Freitextnamen werden nicht übernommen; Kursgrößen und Überschneidungen sind nur aggregiert enthalten.
Nur privat weitergeben: Planungskennungen und Lehrkraft-Zeitbedingungen bleiben enthalten. Kein automatischer Upload und kein Schulbackup. Der Export ist eine aktuelle Diagnose, keine Garantie eines identischen früheren Suchverlaufs. Fehlende Zuweisungen und Regelverstöße bleiben sichtbar; feste Fach-Zeitfenster und Kursschienen werden nicht zur Vervollständigung gelockert.
Ab 0.30.11: Sollunterricht und individuelle Toleranzen
Unter Planungsumfang → Unterrichts-Soll & Toleranzen maximal erlaubte Unter- und Überschreitung getrennt festlegen: als Schulvorgabe oder pro Lehrkraft. Standard bleibt −45/+45 Minuten pro Woche. Eine größere Erlaubnis ist kein Ziel für zusätzliche Stunden.
Für mehrere Lehrkräfte Häkchen setzen oder Alle auswählen bzw. Suchergebnisse auswählen verwenden. Werte eingeben und Auf Auswahl anwenden. Eingabeeinheit wählbar: Pflichtstunden à 45 Minuten, Zeitstunden à 60 Minuten oder Minuten. Leere individuelle Felder übernehmen die Schulvorgabe, eine 0 erlaubt keine Abweichung in dieser Richtung. In Konfiguration übernehmen, anschließend die Konfiguration speichern und neu berechnen.
In der Karte Sollunterricht · Lehrkräfte den Soll-/Ist-Vergleich aufklappen: Netto-Soll, Geplant, Abweichung und erlaubte Toleranz je Lehrkraft. Auffällige zuerst, mit Suche und Filter. Auch unvollständige Entwürfe werden ausgeglichen und offene Einfügungen erneut versucht. Ein unvollständiger Klassenplan wird durch höhere Toleranzen nicht veröffentlichbar. Die unabhängige Serverprüfung berücksichtigt die jeweils eingestellten Grenzen.
Unter Planungsumfang für jede Lehrkraft das Wochen-Soll und die Ermäßigung prüfen. Das Netto-Soll ist Soll minus Ermäßigung, in tatsächlichen Minuten: 25,5 Pflichtstunden à 45 Minuten sind 1.147,5 Minuten; eine Unterrichtsstunde von 60 Minuten zählt als 60 Minuten. Aufsicht und Bereitschaft zählen hier nicht als Unterricht. Bei A/B- oder längeren Zyklen gilt der Wochendurchschnitt.
TCA bevorzugt den Ausgleich des Netto-Solls vor Klassenlehrer-Rang und anderen weichen Wünschen. Möglichst genau planen; falls nicht erreichbar, ist die Toleranz ±45 Minuten pro Woche. Bereits ausgewählte Kurse werden mit all ihren noch fehlenden Stunden berücksichtigt. Kurse bleiben über ihre Vorkommen bei derselben Lehrkraft. Feste Teams und verbindliche Sperren werden nicht automatisch geändert. Bei importierten festen Einzelzuordnungen im Berechnungsdialog Fachlehrer neu zuordnen aktivieren und die Vorschau bestätigen, damit andere befähigte Lehrkräfte berücksichtigt werden dürfen.
Die Karte Sollunterricht · Lehrkräfte und die Liste Planungsumfang zeigen Ist, Netto-Soll und Abweichung. Neue oder neu bearbeitete Entwürfe mit größeren Abweichungen sind nicht veröffentlichbar; der Server prüft diese Grenze unabhängig erneut. Fehlender Unterrichtsbedarf wird nicht durch erfundene Stunden ersetzt. Zu viele Pflichtminuten für die vorhandenen Bedarfe, feste Zuordnungen oder fehlende Befähigungen müssen daher korrigiert werden. Der Ausgleich arbeitet begrenzt und ist keine Garantie für die Lösbarkeit oder globale Optimalität jeder Schulkonfiguration. Diese Werte sind keine rechtliche Mehrarbeitsbewertung und lösen keine Zahlungen aus.
Tauschmöglichkeiten: Markiere im Planentwurf eine Unterrichtsstunde und wähle „Tauschmöglichkeiten“. TCA sucht begrenzt nach Verschiebungen und Tauschketten mit bis zu fünf Unterrichtseinträgen, auch über mehrere Lehrkräfte. Die Vorschau zeigt alle bisherigen und neuen Belegungen. Erst „Im Entwurf übernehmen“ ändert den Entwurf gemeinsam; es erfolgt keine automatische Veröffentlichung. Ein Suchlimit oder fehlender Vorschlag beweist nicht, dass es überhaupt keine Lösung gibt.
Einzelne Unterrichtsstunden an einem Tag und mehrere Freistunden hintereinander werden stark benachteiligt. Verbleibende Fälle erscheinen als Planungshinweise; verbindliche Sperren werden nicht dafür aufgehoben. Neue automatisch geplante Aufsichten benötigen eigenen Unterricht am selben Tag unmittelbar davor oder danach. Kurze Übergänge bis höchstens 30 Minuten können zugelassen werden, aber kein dazwischenliegendes Unterrichtsfenster. Bestehende veröffentlichte Pläne werden durch diese Einstellung nicht automatisch verändert.
- Den gewünschten Zeitraum auswählen und die Berechnung starten.
- Unverplante Bedarfe, harte Konflikte, Wege, Raumbelegung, Teamzuordnung und Planungsumfang jeder Lehrkraft prüfen.
- Wunschverletzungen und Freistunden abwägen; bei Bedarf Vorgaben ändern und einen neuen Entwurf berechnen.
- Erst einen fachlich geprüften vollständigen Stand im vorgesehenen Zeitraum ausdrücklich veröffentlichen.
Ein Entwurf ist noch kein gültiger Lehrkraft-Stundenplan. Erst der veröffentlichte Stand wird den Lehrkräften in TCA bereitgestellt. Wenn zwischenzeitlich Stammdaten oder Planungsrevisionen geändert wurden, verlangt TCA eine erneute Prüfung. Bereits dokumentierter Unterricht darf nicht still durch eine neue Veröffentlichung überschrieben werden.
19.6 Abwesenheiten und Vertretungen
Erfasse die betroffene Lehrkraft und das schulische Datum beziehungsweise Zeitfenster der Nichtverfügbarkeit. Für die operative Vertretungsplanung genügt eine neutrale Abwesenheit; Diagnosen oder medizinische Unterlagen gehören nicht in den Planer. Krankmeldungen und dienstliche Nachweise laufen weiterhin über das hierfür freigegebene Verfahren der Schule.
Offene Unterrichtsbedarfe sind in der Vertretungsansicht sichtbar. Die Rangliste berücksichtigt unter anderem Zulassung, harte Sperren, vorhandene Belegung, passende Bereitschaft, Wege und die Nähe zum eigenen Unterrichtstag. Bekannte bisherige Vertretungseinsätze helfen bei vergleichbarer Eignung, die Verteilung auszugleichen. Diese Reihenfolge ist eine begründete Planungshilfe, keine automatische dienstrechtliche Anordnung oder Vergütungsentscheidung.
Prüfe besonders mehrstündige Blöcke und Teamunterricht. Ein nur teilweise abwesendes Teammitglied bedeutet nicht, dass alle anderen Lehrkräfte ebenfalls ausfallen. Bestätige die konkrete Tagesänderung; der regelmäßige Wochenplan bleibt dabei getrennt erhalten.
19.7 Kontrolle nach Import und Veröffentlichung
Kontrolliere mit einem gewöhnlichen Lehrkraft-Konto einen Unterrichtstag einschließlich Raum, Team, Pausenaufsicht und einer Testvertretung. Ein Stammdatenimport allein ersetzt keinen geprüften Planungsentwurf und keine Veröffentlichung. Alte importierte Serien und neue veröffentlichte Planungsstände nicht unkontrolliert parallel betreiben. Bei geschützter historischer Dokumentation ist eine nachvollziehbare fachliche Berichtigung nötig, kein Löschen und Neuerstellen von Personenkennungen.
20. Stundenkonten und Mehrarbeitsnachweise
20.1 Planung, Zeitkonto und Vergütung unterscheiden
Im Schulbereich zeigt Mein Stundenkonto freigegebene Zeitbuchungen mit Quartals- und mehrjähriger Übersicht. Unterricht, Aufsicht und organisatorischer Ausgleich werden getrennt geführt. Eine Differenz zum geplanten Soll ist noch keine rechtliche Mehrarbeit, Schuld oder Gehaltsforderung. Korrekturen erfolgen nachvollziehbar durch Gegenbuchungen; archivierte personenbezogene Konten werden nicht einer neu verwendeten Lehrkraftkennung zugeschlagen.
Unter Meine Mehrarbeit führt ein eigener Ablauf von tatsächlich erbrachter Unterrichtsleistung zu geprüften Monatsnachweisen. Dieser Ablauf bucht keine Auszahlung und verändert nicht nebenbei das technische Stundenkonto.
20.2 Eigene Leistung einreichen
- Unter Meine Mehrarbeit den Leistungsmonat auswählen.
- Einen bereits abgeschlossenen und dokumentierten Unterrichtstermin öffnen.
- Datum, Zeit, Rolle und eigene tatsächliche Leistung prüfen und ausdrücklich bestätigen.
- Den Nachweis einreichen und den Status unter den eingereichten Belegen verfolgen.
Ein gemeinsamer Klassenbucheintrag allein beweist nicht, dass jede eingeplante Lehrkraft tatsächlich unterrichtet hat. Deshalb bestätigt jede Person ihre eigene Leistung. Ein Admin kann diese persönliche Bestätigung nicht für eine andere Lehrkraft abgeben. Doppelte oder zeitlich überlappende Belege werden abgefangen. Fehlende oder geänderte Dokumentation muss zuerst geklärt werden.
20.3 Fachliche Prüfung durch die Administration
Nach erneuter Bestätigung des Verwaltungszugangs kann die Schuladministration eine Lehrkraft auswählen und deren Belege prüfen. Eine Freigabe bestätigt den zusätzlichen angeordneten Unterricht; eine Ablehnung benötigt einen passenden strukturierten Grund, etwa fehlenden Nachweis oder bereits erfolgte Berücksichtigung. Keine Gesundheits- oder Schülerdaten als Begründung eingeben.
Jede Entscheidung erhält einen neuen Stand. Ändert eine andere berechtigte Person den Beleg zwischenzeitlich, wird die veraltete Entscheidung nicht still überschrieben. Lade den aktuellen Stand und prüfe erneut. Eine technische Freigabe in TCA ersetzt nicht die dienstrechtliche Zuständigkeit der handelnden Person.
Für die Sammelprüfung können bis zu 25 offene Nachweise ausdrücklich angehakt werden. Prüfe die Auswahl in der Bestätigung. Die Entscheidungen werden nacheinander gespeichert; bei einem Konflikt stoppt der Ablauf und zeigt, wie viele bereits erfolgreich waren. Nicht einfach alle erneut abschicken, sondern den neu geladenen Stand prüfen.
20.4 Monatsabschluss und offene Fachfragen
Für einen abgeschlossenen Kalendermonat prüft die Administration Vollständigkeit, Leistungsbelege, Ausfallverrechnung, tatsächlich gewährten Ausgleich und die persönlichen Abrechnungsvoraussetzungen. Die tatsächliche Leistungsmenge wird aus den freigegebenen Belegen abgeleitet, nicht als beliebige frei eingegebene Summe übernommen. Bestätigungen sind nicht vorausgewählt.
Der Abschluss hält die verwendeten Belegrevisionen, Regelversion, Rechenschritte und Gründe fest. Fehlt ein passender geprüfter Regelpfad oder ein erforderlicher Nachweis, bleibt der Geldbetrag unbekannt. Das ist keine Nullvergütung und keine Aussage, dass kein Anspruch besteht. Auch ein berechneter Bruttovorschlag ist noch kein amtlicher Bescheid.
20.5 Ausgleich eindeutig zuordnen
Ausfallverrechnung im Leistungsmonat und spätere Dienstbefreiung sind unterschiedliche Sachverhalte. Sie dürfen nicht vermischt oder doppelt von mehreren Forderungen abgezogen werden. Die zuständige Stelle muss feststellen, welche Zeiten überhaupt verrechenbar sind. Ferien, geschützte Abwesenheiten und Aufsichtspausen werden nicht pauschal zu Minusstunden oder bezahlten Unterrichtsstunden.
Bei datiertem Ausgleich müssen Person, tatsächlicher Tag, gewährte Minuten und zugehöriger Ursprungsnachweis zusammenpassen. Ein verbleibender Rest darf nur einmal zugeordnet werden. Für länderspezifische Fristen gilt das zum Leistungszeitraum passende Regelpaket, nicht eine bundesweit angenommene Einheitsfrist.
Unter Ausgleichsnachweise erfasst die Administration mit Gewährten Ausgleich belegen das tatsächliche Datum, Minuten, Belegart sowie Jahr, Nummer, Position und Fassung des dienstlichen Nachweises. Keine bloß geplante Befreiung bestätigen. Beim Monatsabschluss werden diese belegten Minuten den konkreten Leistungsnachweisen zugeordnet; eine freie unverbundene Ausgleichssumme genügt nicht für einen Geldvorschlag.
Ein falscher Ausgleichsbeleg wird mit Nachweis gegenbuchen nachvollziehbar korrigiert. Bereits zugeordnete Minuten bleiben in der Historie erhalten; betroffene Abschlüsse müssen erneut geprüft werden. Bei Wiederöffnung eines Monats sind seine eigenen Reservierungen erneut auswählbar, werden aber nicht gleichzeitig für einen anderen Monat freigegeben.
20.6 Korrektur nach einem Abschluss
Ein abgeschlossener Bericht bleibt als damaliger Nachweis erhalten. Bei neuen Belegen oder einer fachlichen Korrektur öffnet die Administration einen begründeten Korrekturstand, prüft die betroffenen Entscheidungen erneut und erstellt einen neuen Abschluss. Die vorherige Fassung wird nicht umgeschrieben. Kennzeichne außerhalb von TCA abgelegte Altberichte entsprechend; ein erneuter Download ist keine neue Zahlung.
Ist ein geladener Abschluss nicht mehr aktuell oder erneut prüfbedürftig, wird das auch im neu erzeugten PDF kenntlich gemacht. Eine bereits früher gespeicherte Datei kann TCA nicht nachträglich ändern. Vor einer Weitergabe deshalb den aktuellen Abschlussstand abrufen.
20.7 PDF und strukturierte Übergabe
Öffne einen abgeschlossenen Bericht und wähle PDF-Nachweis oder Strukturierter Nachweis (JSON). Der Export enthält Person, Leistungszeilen, Prüfungen, Ausgleichszuordnung und Regelgrundlagen. Kontozugangsdaten, interne Kontokennungen, Schülerlisten und Unterrichtsthemen werden nicht mitexportiert. Vor dem Speichern erscheint ein Hinweis auf die personenbezogenen Inhalte.
TCA versendet den Bericht nicht automatisch an eine Bezügestelle und löst keine Zahlung aus. Amtliche Formulare, Freigaben und Einreichungswege bleiben zu beachten. Ein strukturierter TCA-Export ist nicht ohne Prüfung mit einem amtlichen Importformat gleichzusetzen.
Falls die eingebettete PDF-Schrift ein Zeichen nicht darstellen kann, erscheint eine Fehlermeldung. Nutze dann den vollständigen JSON-Nachweis und ändere nicht den Namen, nur um ein PDF zu erzeugen.
20.8 Grenzen der landesspezifischen Berechnung
Zum Stand dieser Version gibt es eng abgegrenzte Berechnungsregeln für geprüfte Vollzeit-Beamtenfälle in Nordrhein-Westfalen und Bayern. Die bayerische Prüfung verwendet eigene Freigrenzen- und Ausgleichsregeln; sie ist keine Kopie der NRW-Berechnung. Die Oberfläche zeigt den konkreten Regelstand, Zeitraum und die erforderlichen Bedingungen. Andere Bundesländer, Tarifbeschäftigung, Teilzeit, wechselnde Fallgruppen und Sondermodelle dürfen nicht mit einer vermeintlichen deutschen Standardformel berechnet werden.
Die zuständige Personal- beziehungsweise Bezügestelle prüft Anordnung, Fallgruppe, Ausgleich und Ergebnis. Diese Anleitung ersetzt keine rechtliche Einzelfallprüfung. Weiterführende Grundlagen sind unter anderem die NRW-Regeln zur Mehrarbeit im Schuldienst und Artikel 87 des Bayerischen Beamtengesetzes.
20.9 NRW-Halbjahresabgleich
Für den gesondert geprüften Fall regelmäßiger Unterrichtsmehrarbeit steht der Halbjahresablauf zur Verfügung. Ein Halbjahr beginnt im Februar oder August. Zuerst müssen sechs vollständige Monatsnachweise vorliegen, auch für Monate ohne Mehrarbeit. Regelmäßige und zusätzlich gelegentliche Stunden gehören vollständig in die Monatsprüfung; keine bereits endgültig einzeln abgerechneten Quellen erneut verwenden.
- Den passenden Halbjahresstand laden und die sechs Monatsquellen mit ihren Fassungen prüfen.
- Mit Genehmigung belegen den gültigen dienstlichen Nachweis für regelmäßige Mehrarbeit zuordnen.
- Unter Bruttoabschlag belegen jeden tatsächlich gezahlten Abschlag mit Datum und Belegreferenz eintragen. Kein erwartetes Geld und keine Nettosumme eingeben.
- Mit Halbjahr abschließen Profil, Jahreskontext, Vollständigkeit und Zuständigkeit prüfen und den Bericht speichern.
Der Server berechnet die Monate mit dem jeweils gültigen Satz und zieht die belegten Bruttoabschläge ab. Eine negative Differenz ist ein Überzahlungs-Prüffall, keine automatische Rückforderung. Fehlende Monatsdaten, ungeklärte Jahresgrenzen oder nicht unterstützte Fälle lassen den Gesamtbetrag offen. Bei einer nachträglichen Änderung entsteht nach erneuter Prüfung eine Korrekturversion; das Original bleibt erhalten. Auch Halbjahresberichte lassen sich ausdrücklich als PDF oder JSON speichern.
21. Glossar
- Klasse
- Schulorganisatorische Lerngruppe für Klassenleitungsfunktionen.
- Klassenunterricht
- Kurs, dessen Mitglieder automatisch einer Klasse folgen.
- Freier Kurs
- Lerngruppe mit eigener, manuell gepflegter Mitgliedschaft.
- Stundenzeit
- Benanntes Zeitfenster wie „1. Stunde, 07:45 bis 08:30“.
- Unterrichtsserie
- Regel für wiederkehrende Stunden in einem Zeitraum.
- Wiederherstellungsschlüssel
- Geheimer 256-Bit-Kontoschlüssel in lesbarer beziehungsweise QR-codierter Form.
- Konflikt
- Lokale und serverseitige Änderung desselben Datensatzes ohne eindeutige automatische Reihenfolge.
- Ende-zu-Ende-Verschlüsselung
- Fachinhalte des persönlichen Einzelkontos werden vor der Übertragung auf dem Gerät verschlüsselt und erst auf einem berechtigten Gerät entschlüsselt. Gemeinsam verwaltete Schullizenzdaten gehören nicht zu diesem E2E-Datenraum; der Server verarbeitet sie rollen- und zuordnungsbasiert. Die Übertragung ist in beiden Modi TLS-verschlüsselt.
- Zweiter Faktor
- Zusätzlicher Anmeldenachweis nach dem Passwort, bei TCA wahlweise E-Mail-Code oder standardkonformer TOTP-Authenticator mit Notfallcodes.
- Planungsentwurf
- Noch nicht für Lehrkräfte verbindlicher, zu prüfender Stundenplanvorschlag.
- Bereitschaft
- Geplante Verfügbarkeit für einen möglichen Einsatz; keine automatische Mehrarbeitsforderung.
- Monatsabschluss
- Unveränderlicher versionierter Stand geprüfter Leistungsbelege und ihrer Abrechnungsvorbereitung.
- Schulmandant
- Abgeschlossener Daten- und Berechtigungsbereich einer Schule innerhalb der Schullizenz.
Keine passenden Abschnitte gefunden.